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Alleinschuld-Dogma (WK I & II) – Die Krönung der scheinheiligen Verlogenheit

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… und die finale Geburtshilfe für die Etablierung der „NWO“ …

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Da mir nicht bekannt ist, wie der Katzenfreund David Dees tatsächlich dazu steht, möchte ich für Gäste und Leser, die im Rahmen dieses Artikels erstmals mit meiner Meinung konfrontiert werden, eines unmissverständlich klarstellen. Menschen, die regelmäßig hier lesen, wissen das sicherlich schon, weshalb ich mich dafür entschuldige, diesen „Mist“ nochmals hervorheben zu müssen …

Für mich sind die „Zionisten“ nicht nur nicht gleichzusetzen mit „den Juden“, sondern in meinen Augen ist die hinter dem Begriff Zionismus steckende Ideologie auch bestenfalls ein Teil der Wahrheit im Zusammenhang mit einer seit mindestens 66 Jahren fest etablierten „Neuen Weltordnung“. Mehr dazu im folgenden Artikel (oder in bereits veröffentlichten – siehe Ende des Beitrags).

Vorausschickend erweitern möchte ich diese klare Ansage um den bereits verschiedentlich dargelegten Standpunkt, dass „Zionismus“ ein ebenso guter oder schlechter Sammelbegriff für jene Mächte und Kräfte ist, welche die Welt und alles Leben in ihr lediglich als ein großes Spielfeld ihrer Macht- und Kontrollbestrebungen ansehen, wie jeder andere dafür gewählte!

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Vorab eine Erklärung in eigener Sache:

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Mit diesem Beitrag wird diese Seite ihren (werde also ich meinen) hier und hier formulierten Anspruch aufgeben. Begründen werde ich dies nicht lang und breit, weil es sich jeder ungebunden und klar denkende Mensch, der die Welt um sich herum objektiv-kritisch wahrnimmt, fraglos selbst erklären kann.

Das bedeutet keineswegs, dass in Zukunft keine Artikel mehr erscheinen werden, aber mit und in diesen werde ich unwiderruflich nur noch meine eigene Meinung widergeben, ohne auf irgendeine Form des dadurch zu generierenden konstruktiven Meinungsaustauschs oder ähnliches mehr zu hoffen. Wie heißt es doch gleich so richtig in einer indianischen (angeblich den Dakotas zu verdankenden) Weisheit  … Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!

Deshalb würde ich meine Idee zwar nicht als ein „Scheißprojekt“ bezeichnen (da halte ich es doch lieber mit einer anderen Wahrheit, die uns lehrt … Humor ist, wenn man trotzdem lacht!), aber die Erkenntnisse die hier gesammelt und bereitgestellt wurden, sind dennoch zutreffend.

Und … eine Ansage habe ich noch … für alle, die lieber gedruckte Texte lesen oder diese Arbeit (aus diesem oder jenem Grund … auch „Big Brother“ ist wie immer herzlich eingeladen) archivieren möchten, habe ich hier noch eine PDF-Version bereitgestellt.

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Ende der Privatdurchsage.

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Zurück zur NWO und der Erklärung/Begründung für meine im Titel und Untertitel aufgestellte Behauptung …

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… wobei betont werden sollte, dass es vollkommen gleichgültig ist, welchen elitären „Debattierclub“ man einsetzt … worauf es ankommt, ist die unbestreitbar korrekte Kernaussage der Grafik!

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Allgemeine Erklärung an alle Leserinnen und Leser

Dass ich bei der Ausarbeitung und Darlegung meiner These die deutsche Geschichte und deren Behandlung durch die „Geschichtsschreibung“ in den Mittelpunkt stelle, beruht auf jenen Gründen, die ich in den Eröffnungsbeiträgen dieses Blogs und auch den nachfolgenden, bisher erschienen Artikeln unmissverständlich dargelegt habe.

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Spezifische Ergänzung

Ergänzend für solche Zeitgenossen (beiderlei Geschlechts), die gewohnt sind, Ihre Urteile (Verurteilungen!) ohne das lästige Lesen von Texten und Hinterfragen von Argumentationen zu fällen, sei hier zur Vermeidung jeglichen Missverständnisses noch folgendes angefügt:

Es ging mir zu keiner Zeit, so auch jetzt nicht darum, die zwischen 1871 und 1945 im Wechsel herrschenden politischen Systeme von jeglicher Schuld reinzuwaschen … es geht mir sogar überhaupt nicht um eine Rechtfertigung, sondern ausschließlich um eine objektiv-kritische Untersuchung des relevanten Zeitraums der Weltgeschichte, die ich vor allem als in „Deutschland“ geborener Mensch – somit als Angehöriger eines Volkes, das seit annähernd siebzig Jahren auf Grundlage einer verzerrenden und einseitigen Geschichtsschreibung sukzessive sämtlicher „Grund-, Freiheits- und Menschenrechte“ beraubt wurde – in der von oben befohlenen Version nicht akzeptieren kann und niemals werde. Besonders sehe ich mich zu meiner Arbeit aufgefordert und „berufen“, da dies den Drahtziehern hinter diesem perpetuierten Unrecht noch nicht reicht … sie wollen allesDeutsche nicht nur auf materieller Ebene vernichten, sondern – im wahrsten Sinne des Wortes – aus der Geschichte tilgen. Das versucht man (auf dem vermeintlich sichersten Weg) vorrangig dadurch zu erreichen, dass man den Deutschen selbst ihre Geschichte, ihre Kultur und Sprache raubt … was man durch Kombination dieses Instruments mit einer anhaltenden Umerziehung und ebenso subversiven wie spaltenden Unterwanderung durch (vor allem) vorgeblich „freiheitlich-fortschrittlich-emanzipatorische“ Ideologien und Philosophien, die sich vorrangig der wissenschaftlichen Keulen von Psychologie und „Sozialwissenschaft“ bedienen, optimierte.

Man könnte zusammenfassend also sagen, dass ich in einem vordergründig zu konstatierenden Akt der Selbstverteidigung versuchen möchte, gegen eine auf Lügen, Geschichtsfälschung und anhaltende Propaganda gründende Vernichtung unser aller (so wir denn noch über ein „deutsches Denken und Empfinden“ verfügen) Wurzeln vorzugehen, die niemals eine gegen „das Kaiserreich“ oder „Adolf Hitler“, sondern immer gegen das gesamte deutsche Volk gerichtete Aggression darstellte und die Grundlagen für jenen Irrsinn lieferte, der seit wenigstens sechs Jahrzehnten die gesamte Welt bedroht … und dabei bediene ich mich – im Gegensatz zu den „Feinden Deutschlands“ – niemals rassistischer, menschenverachtender, dogmatischer und chauvinistischer Mittel!

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Noch ein letzter Zusatz

 Die obenstehende Erklärung ist auch an die pflichtbewussten, eifrig mitlesenden und ggf. ausdruckenden Mitarbeitern staatlicher und überstaatlicher (inländische wie ausländische gleichermaßen) Schnüffel-Agenturen gerichtet. Selbstverständlich sind auch Sie herzlich eingeladen, den nachfolgenden Text aufmerksam zu lesen und sich – nach Möglichkeit als Privatperson, so sie selbige bei Vertragsunterzeichnung nicht entsorgt haben sollten – anschließend ihre eigenen Gedanken darüber zu machen.

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Einleitende Erläuterung

Warum ich die Titelaussage für rundherum berechtigt halte, war in der „dreiteiligen Babylonischen Verwirrung“ [1] und zuletzt auch in meiner „These über Verschwörungstheorien“ [2] in der Meckerecke dargestellt und weitreichend erläutert worden. Um das Maß der unvermeidlichen Wiederholungen so gering wie möglich zu halten, werden Interessierte auf diese Ausarbeitungen verwiesen.

Kernpunkt meiner These ist bekanntlich die Behauptung, dass die beiden Weltkriege einerseits nicht von „Deutschland“ verursacht wurden – wenn überhaupt, dann war die „einzige Schuld“ die der jeweilige „deutsche Staat“ nachweislich auf sich geladen hatte, ein gewissen „Leuten“ nicht in den Kram passender wirtschaftlicher Erfolg sowie das Streben nach Unabhängigkeit von der globalen Hochfinanz und durch diese ausgeübten Manipulationen. Insofern wäre es – sehr oberflächlich betrachtet – also durchaus richtig, wenn man die Weltkriege als „de facto Wirtschaftskriege“ bezeichnen würde. Allerdings muss man beim entschlossenen und tieferen Eindringen in die „Geschichte hinter der Geschichte“ sehr bald feststellen, dass diese Einschätzung eine unstatthafte und fatale Simplifizierung der tatsächlichen Kriegshintergründe repräsentiert.

Zum anderen hatte ich aufzuzeigen und zu belegen versucht, dass „Deutschland“ (für jeden, der sehen und begreifen will) spätestens 1871 zum ultimativen Feindbild erklärt wurde … belegbar bspw. durch ein in der Wikipedia verewigtes Zitat vom damals gerade (wieder) um das Amt des britischen Premierministers buhlenden Benjamin Disraeli:

„Der Ausgang des deutsch-französischen Krieges und die Entstehung des neuen Nationalstaates, „die deutsche Revolution“, (ist) ein größeres politisches Ereignis als die Französische Revolution des vergangenen Jahrhunderts. […] Das Gleichgewicht der Macht (ist) völlig zerstört und das Land, welches am meisten darunter leidet und die Wirkungen dieser großen Veränderungen am meisten spürt, (ist) England.“

Um dieses Zitat richtig einordnen und im Sinne der hier auszuführenden These angemessen würdigen zu können, muss man sich informieren oder andernfalls in Erinnerung rufen, was es exakt bedeutet, wenn ein britischer Politiker damals vom „Gleichgewicht der Macht“ sprach! Wenn man das weiß und berücksichtigt, fällt der Einstieg in meine „Theorie“ definitiv von Anfang an leichter.

Wirklich interessant wird es aber erst, wenn Sie ebenfalls wissen und sich daran erinnern, dass dieselbe historische Persönlichkeit auch zu den Lichtgestalten der internationalen (Macht-) Politik gehörte, die sehr frühzeitig auf eine Tatsache hinwiesen, die bis zum heutigen Tag verleugnet wird … insbesondere von den „Intellektuellen“, die mit der Wahrung und Verteidigung ihrer diversen dogmatischen Lehren zu beschäftigt sind, um sich mit derartigen „verschwörungstheoretischen Banalitäten“ aufzuhalten.

Was also sagte der „sehr ehrenwerte“ Herr Disraeli? – Dies:

„Die Welt wird von ganz anderen Persönlichkeiten regiert, als diejenigen glauben, die nicht hinter die Kulissen blicken.“

Um wenigstens noch ein weiteres Beispiel aus „berufenem Munde“ (also von einem Mann, der aufgrund seiner hochrangigen Mitwirkung in diesem System eigentlich wissen sollte, worüber er redet) anzuführen, das unverblümt auf diese Tatsache hinweist, sei hier auch eine Aussage aus den „Lebenserinnerungen“ von Theodore Roosevelt überliefert:

„Hinter der sichtbaren Regierung sitzt auf dem Throne eine unsichtbare Regierung, die dem Volke keine Treue schuldet und keine Verantwortlichkeit anerkennt. Diese unsichtbare Regierung zu vernichten, den gottlosen Bund zwischen korruptem Geschäft und korrupter Politik zu lösen, ist heute erste Aufgabe des Staatsmannes.“

Zu „guter“ Letzt hatte ich, ergänzend zu den Ergebnissen meiner eigenen Recherchen und Studien, die Vorarbeit anderer „verschwörungstheoretisch arbeitender“ Historiker und Publizisten aufgegriffen, um zu verdeutlichen, dass das, was uns als „Welt-Politik“ und „Welt-Wirtschaft“ vorgegaukelt wird, zu allen Zeiten nichts anderes als Drehbuch und Plan einer erschreckend kleinen, sich über Jahrhunderte fortpflanzenden und sich selbst zur Elite erhebenden Gruppe von Psychopathen war und heute mehr denn je ist. – Wie man diese elitäre Gruppe nennen möchte, ist letztendlich einerlei … es gibt dafür ebenso viele Bezeichnungen wie es unterschiedliche „Theorien“ gibt, doch bei genauerer Betrachtung unterscheiden sich diese „Alternativen“ praktisch nur hinsichtlich der Namensgebung und äußeren Darstellung, während ihr Handeln immer denselben Prinzipien folgt. Auch den Umstand, dass diese Gruppen (der „Ur-Zionismus“ der talmudischen und kabbalistischen orthodoxen jüdischen Glaubenslehren inbegriffen) aller Wahrscheinlichkeit nach auf denselben Ursprung zurückgehen, kann man im Rahmen der Erforschung der Evolution von Macht und Herrschaft zunächst außen vor lassen. Am Ende der Zeit werden wir, so wir noch existieren sollten sowie hören und verstehen wollen, die Wahrheit erfahren …

Erteilen wir zum Zweck dieser Ausarbeitung auch deshalb noch einem „höchst umstrittenen Zeitzeugen“ (was man definitiv so oder so sehen kann!) das Wort, der diesem Irrsinn auf unterschiedlichen Ebenen und zeitweise gar in führender Position sehr nahe gewesen ist … dem Goethe-Forscher, Hochgradfreimaurer und „Theosophen“ (eigentlich Anthroposophen) Rudolf Steiner, der im 1. Teil seiner gesammelten Werke „Zeitgeschichtliche Betrachtungen“ z.B. auch mit der folgenden Aussage aufwartet:

„Ich habe Sie darauf aufmerksam gemacht, daß in gewissen okkulten Brüderschaften des Westens, für mich nachweisbar in den neunziger Jahren, von dem gegenwärtigen Weltkrieg die Rede war, und daß die Schüler dieser okkulten Brüderschaften unterrichtet wurden durch Landkarten, auf denen verzeichnet war, wie Europa durch diesen Weltkrieg verändert werden sollte. Insbesondere wurde in englischen okkulten Brüderschaften auf einen Krieg hingewiesen, der kommen muß, den man förmlich heranlotste, den man vorbereitete.“

Diese „gewissen okkulten Brüderschaften“ spielen auch in der dreibändigen Abhandlung „Im Namen Gottes – Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie“ [3] von Wolfgang Eggert eine übergeordnete (meiner Ansicht nach weitestgehend korrekt interpretierte) Rolle. Anhand der Belege, die der Autor anführt, lässt sich „ziemlich unbestreitbar“ beweisen, dass sämtliche an der „historischen Front“ auftretende Hauptfiguren nur (mit einem psychopathologischen Größenwahn ausgestattete) Marionetten waren, die an den Schnüren einer Kontrollmacht tanzten, die definitiv keiner eingrenzenden Philosophie,  Ideologie oder Religion außer der eigenen verpflichtet war und immer noch ist.

Aus diesem Grunde behaupte ich auch, dass die „NWO“, über deren Eintreten heute noch immer heftig debattiert wird, im Zuge der beiden Weltkriege bereits vollständig etabliert wurde und heute nur noch ihrer finalen Vollendung harrt.

Das ist – bewusst verkürzt und nur den Rahmen vorgebend – die Erläuterung für die These, die ich in diesem Artikel, auf die im Titel gemachte Aussage bezogen, aufzustellen gedenke. Eine These, von der ich nicht behaupten kann oder will, dass sie der Wahrheit letzten Schluss offenbaren könnte, die aber der unsichtbar hinter den Fassaden der offiziellen Geschichte verborgenen Realität des Weltgeschehens unzweifelhaft sehr nah kommen muss.

Dieses – zugegebenermaßen hochgesteckte – Ziel, welches manche Menschen sicherlich auch mit den Begriffen Anmaßung und/oder Selbstüberschätzung gleichsetzen mögen (was in gewisser Hinsicht auch nicht verkehrt sein muss, von mir aber aus den genannten Gründen ignoriert wird!) werde ich in dieser „finalen Anstrengung“ in folgenden Teilschritten zu verwirklichen versuchen:

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1.       Kriegsschuldlüge – Vorgeschichte …
2.       Gekürzte Fassung der „Hauptgeschichte zur Kriegsschuldlüge“
3.       Die Endergebnisse des „Zweiten 30-jährigen Krieges gegen Deutschland“
4.       … und ihre Konsequenzen für die Welt
5.       Weil es auch dazu gehört … noch einige Worte zu „Revisionismus“, Holocaustleugnung“ und „Verschwörungstheorien“ …

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Diese Abhandlung ist nur für Menschen gedacht, die sich dem Gegenstand dieser These mit aufrichtigem Interesse und dem daraus sich ergebenden Grund, mehr über die „alternativen Erklärungen für das Weltgeschehen“ erfahren zu wollen, annehmen möchten. Das dürfte, wie der bisherige Zugriff auf bereits zur Verfügung gestellte PDF-Dokumente beweist, nur auf einen kleinen Kreis der Leser meiner Seiten zutreffen. Um aber auch der Mehrheit, die nur zufällig oder mit „eingeschränktem Interesse ausgestattet“ über diese Abhandlung stolpern mag, einen ungefähren Überblick vom Ergebnis meiner Studien und Recherchen zu vermitteln, werde ich im Anschluss zunächst eine geraffte und nur aufs Wesentlichste beschränkte Zusammenfassung formulieren. Darauf folgend werde ich nur noch den fünften Punkt aus der obigen Liste anfügen …

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Nun denn … hier also die Kurzfassung zum Thema Kriegsschuldlüge (Teil 1)

Lassen Sie mich aber mit der „Verwunderung“ darüber beginnen, dass sich die Kriegsschuldlüge gerade bei Menschen, die dem Kreis der „Intellektuellen“ zugerechnet werden möchten … ergo von sich und ihren (meist auf der geistigen Vorarbeit Anderer beruhenden) Ansichten überzeugt sind, weil sie meinen, aufgrund ihrer geistigen Fähigkeiten und expliziten Bildung den absoluten Durchblick zu besitzen … so hartnäckig als unverletzliches Dogma zu halten vermag. Für mich drückte sich „Intelligenz“, soweit man einen solchen Terminus überhaupt verwenden möchte, immer vorrangig durch Lernfähigkeit und natürlich auch die Fähigkeit aus, qua eigenständiger Untersuchung und Analyse von zunächst einmal vorurteilsfrei aufzugreifenden Fakten und Behauptungen, eine eigene Meinung zu entwickeln, mit deren Hilfe man dann zwischen Schein und Wirklichkeit, zwischen Wahrheit und Lüge oder meinetwegen auch zwischen Schwarz und Weiß zu unterscheiden in die Lage versetzt wird.

Aber wie sagte doch ein berühmter Intellektueller, Arthur Schopenhauer (dessen Weltsicht man ansonsten teilen kann oder auch nicht), gleich so treffend?

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

Tja, ich denke wirklich, damit hat er, obgleich der erhöhten Kaste der Philosophen zugehörig, den Nagel des oben kurz angerissenen Problems so perfekt auf den Kopf getroffen, dass man fast nichts mehr hinzufügen muss. Außer vielleicht, dass die „Bildung“, auf die sich so mancher ungeheuer viel einbildet, vor allem einem Zweck dient … nämlich dem, genau diesen natürlichen Verstand zu unterdrücken, indem er in ein Korsett künstlicher Weisheit gezwängt und durch permanente Anpassung an ideologische, philosophische, wissenschaftliche oder religiöse Dogmen dem eigenständigen (natürlichen und freien) Denken entwöhnt wird.

Ob sich der Umstand, dass Intellektuelle aller Variationen und Schattierungen einer einmal „mit angemessenem Nachdruck“ aufgestellten These auch dann unbeirrbar folgen, wenn sich die Beweise für ihre falschen oder bewusst verzerrten Grundlagen immer mehr häufen, allein damit erklären lässt, vermag ich nicht zu beurteilen … und möchte mich daran auch gar nicht abarbeiten. Fakt ist jedoch, dass dieser intellektuelle Dogmatismus (auf allen oben genannten Gebieten), der dem „gesunden Menschenverstand“ hohnspricht und jegliche Art von „Natürlichkeit“ verunmöglicht, der wichtigste Garant für die Ausbeutung, Unterdrückung und Kontrolle von Menschheit und Natur war, ist und – dank einer phänomenalen Fakten- und Realitätsresistenz, die mit einer opportunistischen Anpassung einhergeht – auch so lange bleiben wird, wie wir uns vom eloquenten, letztendlich aber sinnentleerten Geschwafel der dialektischen Frontkämpfer des Systems verblöden lassen.

Und nur um das auch noch klarzustellen: ich rede hier nicht von einem „kapitalistischen oder kommunistischen/sozialistischen“, auch nicht von einem „demokratischen oder diktatorischen“ und erst recht nicht von einem auf „linken oder rechten Ideologien basierenden“ System … sondern von einem, das all diese vermeintlichen Gegensätze erfunden und zum eigenen Nutzen instrumentalisiert hat, während es selbst auf „streng geheimen Grundsätzen und Regeln“ beruht, die zu allen Zeiten immer nur einem Ziel gegolten haben: der totalen Beherrschung und Kontrolle allen Lebens auf unserem Planeten. Auch wenn dahinter eine psychopathologische Fehlfunktion überdimensionalen Ausmaßes vermutet werden muss, sollte man sich nicht täuschen lassen. Die Erfinder und Nutzer dieser kranken und menschenverachtenden Weltanschauung sind nicht dumm … im Gegenteil, auf ihre ganz eigene Weise sind sie sogar als hochgradig intelligent zu bezeichnen und ihnen ist es natürlich vollkommen gleichgültig, ob der Einfluss ihres selbstverliebten und chauvinistischen Treibens für alles andere Leben auf der Welt den vermeidbaren, für sie aber in erster Linie vorteilhaften Untergang bedeutet. Darüber sollte man auch im Sinne des Themas dieses Artikels ruhig einmal eingehender nachdenken!

Falls Sie nach dieser Einleitung jedoch meinen sollten, dass die getroffenen Feststellungen „doch gar nichts mit den im Artikel behandelten Themen zu tun hätten“, dann lohnt sich das Weiterlesen für Sie garantiert nicht … weil sie von der Dauerpropaganda der Lügen und Dogmen schon zu sehr geblendet wurden und den viel zitierten Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können (oder wollen?)!

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Vorausgeschickte Feststellung für ganz eilige Leserinnen und Leser (die eigentlich alles sagt)

Als einleitente Feststellung sei zunächst vorausgeschickt, dass es keineswegs schwierig ist, die tatsächlichen Hintergründe und Zielsetzungen des dank überstaatlicher (internationalistischer) Intrigen und das „uneigennützige Eingreifen der USA“ zum Ersten Weltkrieg ausufernden großen Europäischen Krieges aufzuspüren und in nachvollziehbarer Folge darzulegen. Ich werde das nun, zugegebenermaßen in einer der Raffung geschuldeten, vereinfachenden Art und Weise, wie folgt zusammenfassen:

Nachdem …

  • … bereits ab Ende der 1880er/Anfang der 90er Jahre (angeblich) vor dem Hintergrund der deutschen Einigung und des nachfolgenden, unaufhaltsam anmutenden Aufstiegs des (Zweiten) Deutschen Kaiserreichs zur dominanten politischen, militärischen und wirtschaftlichen Macht in Kontinentaleuropa Kriegspläne geschmiedet wurden, wobei staatliche (vorrangige britische) Institutionen maßgeblich von überstaatlichen „Interessengruppen“ beeinflusst wurden …
  • … auf die gleiche Weise, allerdings unzweifelhaft mit massiver Unterstützung „innerdeutscher“ Art, mit Otto von Bismarck ein ebenso sperriges wie unbeirrbares Kriegshindernis aus dem Weg geräumt und mit Wilhelm II. ein geradezu typischer (allerdings unerfahrener, geltungssüchtiger und leicht beeinflussbarer) Vertreter des europäischen Hochadels, ausgestattet mit einer offiziellen und einer mehr inoffiziell agierenden „Berater-Kamarilla“ an seine Stelle gesetzt wurde …
  • … zunächst noch im Geheimen, ab 1895/97 aber immer offener gegen Deutschland gehetzt und eine unfassbare Hasspropaganda, die bereits unübersehbar auf den geplanten Krieg hinwies, in Gang gesetzt wurde, um die europäische und internationale Öffentlichkeit gegen „Deutschland“ und seinen „imperialistisch nach Weltmacht strebenden“ Regenten aufzubringen und somit die unabdingbaren Voraussetzungen für den Krieg zu schaffen (in die zahllose, insbesondere „linke, pazifistisch, emanzipatorisch und revolutionär geprägte“ Kritiker im eigenen Land unverhohlen einstimmten) …
  • … diverse „Skandale und Krisen“ fabriziert und zur Unterstreichung des Imperialismus-Vorwurfs gegen Wilhelm II. und seine militärischen Führer instrumentalisiert wurden (sowohl von offiziellen Vertretern Großbritanniens und Frankreichs als auch von geheimen Interessengruppen im In- und Ausland) …
  • … die österreichisch-ungarisch/russische Rivalität im Zusammenhang mit der „Balkankrise“ durch britische, französische, russische und nicht zuletzt auch „großserbische“ Intrigen sukzessive hochgeschaukelt und letztlich dank altersdementem Streben nach spätem Ruhm und „ausgleichender Gerechtigkeit“ des österreichisch-ungarischen Monarchen Franz Joseph I. und eines angeblich der Deeskalation zugedachten sowie von Bernhard von Bülow „öffentlichkeitswirksam vollzogenen“ Schulterschlusses, durch welchen die Bündnisverpflichtung und –Treue des deutschen Kaiserreichs in eine Art Blankoscheck für die Donau-Monarchie umgewandelt wurde …
  • … die (bis heute von deutschen und auch manchen ausländischen Historikern energisch in Abrede gestellte) von Großbritannien initiierte und von Frankreich, Russland, Serbien und einigen anderen Trittbrettfahrern begeistert unterstützte Einkreisungspolitik gegen das Deutsche Reich (einschließlich seiner Kolonien) immer eindeutigere Formen angenommen hatte und durch die entsprechenden Abkommen (England-Japan, England-Frankreich, Frankreich-Russland plus die vereinte Beeinflussung Serbiens, dem letztendlich die alles entscheidende und auch kriegsauslösende Rolle zugedacht war) auch realpolitisch etabliert wurde … und …
  • … die europäischen Zionisten unter Führung von Chaim Weizmann England, das nachweislich selbst von „messianistisch gepolten Fanatikern“ beherrscht wurde und bereits seit Mitte des 17. Jahrhunderts von einem eminent starken jüdischen Einfluss geprägt war, für ihren „Heiligen Krieg um Palästina“ gewonnen hatten (was bereits zwischen 1903 und 1906 passierte und nicht erst nach Kriegsbeginn!) und umgehend an der „Unheiligen Allianz“ mit den USA zu arbeiten begonnen wurde (was letztendlich in der Gründung der privaten Federal Reserve Bank gipfelte, die fortan weit mehr Einfluss auf die US-amerikanische „Außenpolitik“ entwickelte als alle Lobbyorganisationen in den USA zusammengenommen und durch ihre global wirksame Vernetzung mit der City of London zur eigentlichen Welt- und Kriegsmacht aufstieg und – wie in diesen Kreisen seit jeher üblich – nachhaltig alle potentiellen Kriegsparteien zu finanzieren begann!) …

… war die Bühne für den Ersten Weltkrieg bereitet und es fehlte nur noch der geeignete Initialfunke, um aus einem akribisch erarbeiteten Drehbuch mit Hilfe einer internationalen Spitzenbesetzung und einigen mörderischen Statisten den Weltenbrand zu entzünden, der einer kleinen Gruppe von hochwohlgeborenen und/oder von diesen generierten neureichen Psychopathen als Ausgangslage für die Einführung einer einzig und allein ihnen unterstellten „Neuen Weltordnung“ dienen sollte … doch dazu reichte der Krieg alleine nicht aus … man benötigte auch noch einen krönenden und den „hohen ethischen und moralischen Ansprüchen“ einer zivilisierten (westlichen) Welt genügenden Abschluss, der diese Weltordnung für alle Zeiten gegen Komplikationen jeglicher Art absichern musste!

VERSAILLES … oder noch etwas genauer und zutreffender die Pariser Vorortverträge

 

Ende der einleitenden Skizzierung des wahren Geschichtsrahmens bezüglich des Ersten Weltkriegs … und damit der gesamten Weltkriegsgeschichte!

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Daran, dass der sogenannte „Friedensvertrag“ von Versailles nicht allein ein auf falschen Behauptungen und menschenverachtender Erpressung basierender Schandfleck in der Geschichte aller daran partizipierenden „zivilisierten Kulturnationen“ repräsentierte, sondern auch vollendete Tatsachen schuf, die jeden anderen Fortgang der Geschichte als einen weiteren großen Krieg zur Beseitigung des geschaffenen Unrechts wenigstens als kurzsichtiges Wunschdenken wider besseres Wissen erscheinen lassen muss, kann für einen objektiv-kritisch mit den vorliegenden Beweisen umgehenden Betrachter heute nicht mehr der geringste Zweifel bestehen. Zahllose zeitgeschichtliche Belege, die ausnahmslos von bedeutenden Zeitzeugen stammen, haben dies – beginnend schon vor der Verkündung des Ergebnisses der „Friedensverhandlungen“! – so unmissverständlich aufgezeigt, dass nur ein Scheuklappen tragender und/oder nicht minder unlautere Ziele verfolgender oder rechtfertigender Zweifler immer noch an den grundlegenden, durch Bedrohung mit Truppeneinmarsch und fortgesetzter Besetzung, sowie nicht zuletzt die Aufrechterhaltung einer völkerrechtswidrigen und tödliche Konsequenzen zeitigenden Hungerblockade erzwungenen Friedensdiktat geschaffenen Fakten rütteln wollen kann.

Daraus, dass die Feststellung der „Kriegsschuld“ bis Versailles und den Vorortverträgen für Friedensverhandlungen und daraus resultierende Verträge nie eine Rolle gespielt hatte – wer verloren und gewonnen hatte, stand ja bereits unwiderruflich fest und es wurde nur noch darüber verhandelt, in welchem Umfang der Verlierer eines Krieges für den Sieg seiner Gegner zu bezahlen haben sollte – lässt sich in Verbindung mit der vorgenannten Feststellung nahezu unwiderlegbar folgern, dass man …

  • … entweder meinte, das vorrangig angestrebte Ziel -> die Vernichtung Deutschlands als Konkurrent in wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht <- sei durch die Folgen des Krieges und das ihm aufgezwungene Friedensdiktat (einschließlich festgeschriebener Kriegsschuld und dauerhafter Brandmarkung als barbarisches Tätervolk, wenn auch Letzteres nur in der immer schwächer nachhallenden Feindpropaganda) vollständig erreicht worden; was man vor dem Hintergrund der nachfolgenden unverschämten Ausplünderung Deutschlands, einschließlich zahlloser Patente, immerhin als plausibel auffassen könnte! … Oder …
  • … sehenden Auges mit einem weiteren großen Krieg kalkulierte, da sich frühzeitig abzuzeichnen begann, dass eben nicht alle Ziele so wie geplant (und vereinbart) verwirklich werden konnten, weil dies durch „unvorhersehbare Komplikationen“ verhindert zu werden drohte.

Es gäbe natürlich noch eine dritte Alternative … sozusagen die „Pike-Mazzini-Variante“, der zufolge  die Planung hinsichtlich der Durchsetzung und finalen Etablierung der Neuen Weltordnung von Anfang an (soll heißen: über 40 Jahre vor Kriegsausbruch) von drei genau definierten Weltkriegen ausgegangen sein soll. Da man mit dieser „Verschwörungstheorie“ aber noch weniger Hoffnung auf eine vernünftige Sachdiskussion verbinden kann, lassen wir sie hier weg (ohne sie deshalb gänzlich „aus den Augen und dem Sinn“ zu verlieren … sie könnte sich immer noch als „in der Sache“ zutreffend herausstellen!). – Bleiben wir also bei den weniger „phantastischen Spekulationen“.

Einige Wortmeldungen bedeutender Persönlichkeiten, insbesondere solche, denen man wegen des weiteren Verlaufs der Ereignisse später „prophetische Weitsicht“ zugestehen sollte, weisen vermutlich stärker auf die zweite Erklärung hin (auch wenn sich das eventuell für den einen oder anderen „Staatsmann“ damals nicht so offensichtlich dargestellt haben mag?!). Wobei ich persönlich allerdings annehmen würde, dass die Bolschewistische Revolution und deren Auswirkung auf den „russischen Antisemitismus“ sowie die „britisch-zionistisch-amerikanischen Geschäftsbeziehungen“ (Kriegsallianz und Palästina-Handel) am ehesten als unvorhersehbare Komplikation in Frage käme – andererseits sehe ich mich dazu gezwungen, dieses Ergebnis als von den wahren Planern (welche dann aber keinesfalls die Zionisten und ihre kabbalistisch-orthodoxen Verbündeten gewesen sein können (Es sei denn man bezieht die Möglichkeit mit ein, dass „Deutschland“ aus deren Sicht noch dringlicher der Vernichtung anheimfallen musste, wie ja so manche im Internet kursierende  „galoppierende Hypothese“ vermuten lassen könnte?), sehr wohl angestrebte und die Wahrscheinlichkeit eines zweiten Weltkrieges konkret einschließende Zielsetzung einzustufen.

Aus dieser Behauptung eine nachvollziehbare (was auch bedeutet: auf jegliche nicht nachvollziehbare Theorie verzichtende) sowie durch eigenes Recherchieren verifizier- oder falsifizierbare These zu gestalten und zum Abschluss meiner „Geschichts-Aufklärungs-Arbeit“ als umfangreichen Denkanstoß bereitzustellen, ist der Sinn und Zweck der nachfolgenden (zunächst stark komprimiert veröffentlichten) Zusammenfassung aller mich mit unwiderstehlicher Macht zu dieser Überzeugung drängenden Fakten.

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Gründe, die gegen den Versailler Beschluss sprechen

Vorab möchte ich Ihnen aber noch die wesentlichsten Gründe aufzeigen, derentwegen man mit der offiziellen Geschichtsschreibung über Krieg, Versailles und Kriegsschulddogma meiner Ansicht nach keineswegs konform gehen kann – und vor allem, warum man jedem Menschen (Akademiker oder nicht ist egal), der trotzdem nicht müde wird, die alten Lügen zu wiederholen und zu verteidigen, entweder Ahnungslosigkeit, mangelnde Sorgfalt oder aber fragwürdige Absicht unterstellen muss.

Diese Gründe sind:

  • Das deutsche Kaiserreich wurde nicht militärisch besiegt, sondern willigte auf der Grundlage von Wilsons 14-PunktePlan in einen Waffenstillstand ein, um nach mehrmals abgelehnten Friedensangeboten seinerseits (das bedeutsamste Angebot siehe unten) dem Blutvergießen auf den Schlachtfeldern und dem Leiden des eigenen Volkes ein Ende zu setzen … hierzu wird im Anschluss an die Auflistung noch einiges anzumerken sein!
  • Deshalb und weil zum Zeitpunkt dieses Waffenstillstands keine regulären Feindtruppen auf deutschem Reichsgebiet standen (von vorwiegend „russischen Partisanen“, die im Auftrag der bolschewistischen Führer agierten, welche auf ihre revolutionäre Weise Kriegs- und Geschichtsrevision zu betreiben gedachten, mal abgesehen!?) – und da der Rückzug deutscher Truppen auch nur durch endlos nach Europa entsandte US-amerikanische Truppen erzwungen werden konnte, muss die seit 1914 permanent ausgeweitete und über den Waffenstillstand hinaus aus erpresserischen „Friedensverhandlungs“-Gründen noch bis Juli 1919 ausgedehnte völkerrechtswidrige britische (alliierte) Seeblockade (korrekterweise auch als Hungerblockade bezeichnet, da ihr innerhalb von neun Nachkriegs- oder Waffenstillstandsmonaten nachweislich mindesten 750.000 Menschen zum Opfer fielen) zusätzlich auch noch als eklatantes Kriegsverbrechen bezeichnet werden, wobei diese Einschätzung komplett auf den damit erzwungenen „Frieden“ übertragen werden sollte. (Aus dieser Perspektive sollte man auch den als Gegenwehr initiierten „U-Boot-Krieg“ betrachten, der wegen der dauerhaften Blockierung der deutschen Hochseeflotte als einzige wirksame Gegenmaßnahme angesehen werden muss, aber nach der Versenkung der Lusitania (siehe unten) bis 1917 eingestellt wurde … womit er – wie der gesamte Krieg, ungeachtet jeglicher Schuldfrage – nicht verteidigt, aber zumindest erläutert werden soll.)
  • Die weitverbreitete Meinung, es sei falsch den „Matrosenaufstand von Kiel“ (der sich übergangslos zur reichsweiten Novemberrevolution ausweitete, die beweisbar von Moskau gesteuert – wenn auch von anderer Seite finanziert – und durch die unterschiedlichsten Formen des Marxismus/Leninismus vertretende deutsche „Kommunisten/Sozialisten“ umgesetzt wurde) als „Dolchstoß“ gegen Reich (Heer) und Volk zu bezeichnen, lässt sich vor dem oben formulierten Hintergrund jedenfalls nicht glaubhaft  aufrechterhalten (lesen Sie die verlinkte Wikipedia-Referenzmeinung vollständig und fragen Sie sich angesichts der aufgestellten Behauptungen, wer hier der „Geschichtsfälschung“ anzuklagen ist!). Gerade weil die Bedenken hinsichtlich eines sinnlosen Opfers der Marine im Angesicht der Niederlage von der (sehr pauschal überliefert) „Regierung“ ausgegangen und durch diesen Aufstand unterstützt worden sein sollen … und weil der unterbliebenen Versuch, die Blockade zu durchbrechen, dramatische und in erschreckend hohem Ausmaß tödliche Folgen für das Volk verursachte … stehen sich hierbei vorgebliche Intention und durch die Aktion bewirktes Ergebnis jedoch im höchsten Maße unvereinbar gegenüber. Die besagten direkten Folgen kann man oben nachlesen, alles andere ist in erster Linie „Geschichte“.
  • Die historische Darstellung (bspw. à la Wikipedia) des „auf Drängen Österreich-Ungarns“  vom Deutschen Reich initiierten Friedensangebots vom 12. Dezember 1916 (zu einer Zeit also, als von einer möglichen Niederlage der Mittelmächte noch keine Rede sein konnte) an die alliierten Kriegsgegner (insbesondere Großbritannien), entspricht der „Versailler Geschichtsdefinition“ … es gibt aber auch (mindestens) eine Version, die davon spricht, dass ein Friedensschluss nach dem status quo ante angeboten wurde -> Rede von Benjamin H. Freedman aus dem Jahr 1961 (Eine Warnung an Amerika; gedruckte Übersetzung).
  • Die Legende bezüglich des Auslösers für den amerikanischen Kriegseintritt im April 1917 (-> siehe Lusitania, besonders eindeutig traten dabei Personen wie der die Karriereleiter hinauf fallende stellvertretende Außenminister Robert Lansing und Präsidentenberater „Oberst“ Edward Mandell House auf Seiten der USA, sowie der noch amtierende Marineminister Winston Churchill und Außenminister Edward Grey auf britischer Seite in Erscheinung!) ist in Verbindung mit den Ausführungen in Mr. Freedman‘s Rede ein weiterer gravierender Grund, warum man die Kriegsgeschichte (der Sieger) und den Versailler Vertrag ablehnen muss.
  • Die vollständige populärhistorische Unterschlagung des immensen Einflusses, welchen die Zionisten in Bezug auf den Ausbruch (oder das „Hauptziel“) des Krieges und letztlich auch die „Friedens“-Regelungen von Versailles (insbesondere als Mitglieder der US-amerikanischen Delegation) ausübten, gehört ebenso untrennbar mit den vorgenannten Punkten verbunden, wie der Umstand, dass derselbe Einfluss direkt auf die Regierungen von Frankreich, Großbritannien und die USA und zumindest indirekt auch auf die Entwicklungen in Richtung russische Revolutionen ausgeübt wurde. – Nehmen wir doch einfach endlich zur Kenntnis, dass die erste Begegnung zwischen dem Führer der europäischen Zionisten, Chaim Weizmann, und dem vormaligen (1902 – 1905) Premierminister und späteren Kriegsmarine- und Außenminister Arthur Balfour (der „Vater“ der Balfour-Deklaration) bereits 1906 (-> Seite 10 der PDF der wirklich aufschlussreichen Zeitschrift „Zum Leben“ der Sächsischen Israelfreunde) stattfand. Noch interessanter erscheint mir, was man in den „konspirativen“ Büchern von Douglas Reed (Streit um Zion [4] S. 226) und Wolfgang Eggert (Im Namen Gottes – Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie [3], Band 2, S. 21 ff.) offeriert bekommt und darauf hinweist, dass Weizmann schon 1903 Kontakt mit einem Untergegebenen Balfours („Lord Percy“ ? = Henry Percy – Earl Percy ?) aufgenommen und dies mit dem Aufsehen erregenden „Uganda-Plan“ der britischen Regierung zu tun gehabt haben soll, der insbesondere in Russland (= bei den „Ostjuden“ unter den Zionisten) für helle Empörung sorgte … das Jahr 1903 war – und zwar (fast ganz ohne deutsches Zutun, Stichwort „Bagdadbahn“ unzweifelhaft das für den Kriegsausbruch wahrscheinlich entscheidendste Jahr überhaupt … aber lesen Sie es doch einfach selbst nach.

Natürlich könnte man das noch weiter und vor allem sehr viel detaillierter ausführen – eventuell müsste man das sogar tun, wenn man seinen Standpunkt insgesamt „wasserdicht“ machen möchte. Es ist jedoch keineswegs so, dass dies nicht längst in weitreichendem, teilweise wahrlich erschöpfendem Umfang geschehen wäre … deshalb verzichte ich darauf und gehe zum Abschluss dieser Auflistung von meiner Ansicht nach berechtigten Zweifeln nur noch etwas näher auf die „14 Punkte“ (eigentlich waren es „bis zu“ 24) des US-Präsidenten Wilson ein, die ihm einen festen Platz in der Geschichte und zudem auch noch einen Friedensnobelpreis eingebracht haben, obgleich davon de facto so gut wie nichts umgesetzt wurde …

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Die Realität Versailles – aus „neutraler“ Sicht und kommentiert

Um mich nicht zu verzetteln und etwaigen „Gefühlsstürmen“ erst gar keine Angriffsfläche zu bieten, werde ich mich dazu der Vorarbeit eines Autors bedienen, der zwar „auch nicht unumstritten“ ist, aber kaum als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet werden kann … Patrick J. Buchanan. Ich selbst hätte auch noch ein paar Dinge, die ich bezüglich der vermittelten und offenbar auch uneingeschränkt vertretenen Weltanschauung dieses US-amerikanischen Politikers, dreifachem Präsidentschaftskandidaten, Berater der Präsidenten Nixon, Ford und Reagan, Journalisten und TV-Kommentators gerne anmerken würde … aber das hebe ich mir dann doch lieber für das „Monumentalwerk“ auf – zumal alles, was ich gegen die Person, oder besser die sonstigen Ansichten des Mannes vorzubringen hätte, das herangezogene Werk „Churchill, Hitler und der unnötige Krieg“ [5], das gerade mit dem Ausgangspunkt des (zweiten) 30-jährigen Kriegs gegen Deutschland erstaunlich objektiv-kritisch umgeht, nicht betrifft. Das zweite Kapitel des Buches trägt den Titel „Ein giftiger Geist der Rache“, ist vollständig dem Ergebnis des Friedensdiktats von Versailles gewidmet und zeigt unter anderem auch klipp und klar auf, warum seine Kapitelüberschrift voll ins Schwarze trifft. Ich werde nachfolgend nur zitieren, was er über die Umsetzung der Deutschland direkt betreffenden „Wilson-Punkte“ durch die Siegerkonferenz von Versailles auszusagen hat.

Im Unterkapitel „Ein punischer Frieden?“ (Seite 93 ff.) werden Versailles und die 14 Punkte (zwischenzeitlich hatte der US-amerikanische Präsident seine Vorstellungen von einem gerechten Frieden in Europa auf bis zu 24 Punkte erweitert!) einander gegenüber gestellt

Zwischenbemerkung: Wer mit dem Titel des Unterkapitels auf Anhieb nichts anfangen zu können glaubt, sollte sich mit den „Punischen Kriegen“ zwischen Rom und Karthago (insbesondere dem zweiten)  befassen … die im Übrigen in mehr als einer Hinsicht wie eine historische Blaupause für den zweiten dreißigjährigen Krieg gegen Deutschland erscheinen. Dazu werde ich im nächsten Abschnitt noch ein eigentlich hinlänglich bekanntes, aber immer wieder gerne verdrängtes Exempel anführen.

Doch bleiben wir jetzt bei Mister Buchanan und seiner Meinung zum Versailler Frieden, insbesondere zur Umsetzung des „sagenhaften“ Wilson‘schen Friedensplans. Oder sollte man eher sagen zu dessen (unter zionistischer Ägide) vorrangig durch das Britische Empire und Frankreich betriebenen Pervertierung?

Zu den einzelnen Punkten und ihrem genauen Wortlaut frequentieren Sie bitte die unter dem ersten der obenstehend angeführten Gründe verlinkten Quellen. Patrick J. Buchanan greift in seinem Buch die „strittigen“ heraus … zu einigen (auch einem an dieser Stelle zu Recht nicht aufgegriffenen) Punkten erlaube ich mir am Ende noch den einen oder anderen Kommentar anzufügen, bevor wir uns dann langsam aber sicher der letztmöglichen Faktenforschung im Sinne des Titels des Artikels zuwenden werden.

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Punkt 1:

Obwohl Punkt 1 zum Abschluss von „offenen, öffentlich abgeschlossenen Friedensverträgen“ aufrief, musste das seit sechshundert Jahren zu Österreich gehörende Südtirol auf der Grundlage eines 1915 unterzeichneten italienisch-britischen Geheimvertrages an Italien abgetreten werden, und sämtliche deutschen Inseln im Nordpazifik fielen gemäß einem Geheimabkommen, das Großbritannien 1917 mit Japan abgeschlossen hatte, an letzteres.

Punkt 2:

Punkt 2, der – außer bei „internationalem Vorgehen“ zur Erzwingung „internationaler Verträge“ – die „uneingeschränkte Freiheit der Schiffahrt auf den Meeren … im Frieden sowohl wie im Kriege“ vorsah, wurde von Wilson aufgrund von britischem Beharren letzten Endes gestrichen. *1

Punkt 3:

Punkt 3 forderte die „möglichste Beseitigung aller wirtschaftlichen Schranken und Herstellung einer Gleichheit der Handelsbedingungen für alle Nationen“. Doch wurde Deutschland das Recht zur Bildung einer Zollunion mit Österreich verweigert, und es musste seine Märkte ohne Einschränkung für Güter aus den alliierten Ländern öffnen, während ihm selbst ein entsprechender Zugang zu den Märkten der Alliierten verwehrt blieb. *2

Punkt 4:

Punkt 4 besagte, dass „die Beschränkung der Rüstungen der Nationen auf das niedrigste mit der Sicherheit im Innern vereinbare Maß“ festgesetzt werden müsse. Während Deutschland radikal abrüsten musste, taten die Alliierten nichts Vergleichbares, auch wenn ihre riesigen Armeen demobilisierten und die Größe ihrer Flotten verringerten. 1935 sollte Hitler die deutsche Wiederbewaffnung mit der Weigerung der Alliierten begründen, ebenso massiv abzurüsten wie Deutschland. *3

Punkt 5:

Punkt 5 rief zu einem „freien, unbefangenen und völlig unparteiischen Ausgleich aller kolonialen Ansprüche“ auf. Die Wirklichkeit sah dann so aus, dass die Alliierten sämtliche deutschen Schutzgebiete an sich rissen und sogar den Privatbesitz der dort ansässigen deutschen Bürger beschlagnahmten.

Punkt 9:

Punkt 9 lautete wie folgt: Eine Neugestaltung der italienischen Landesgrenzen sollte „nach der genau erkennbaren Abgrenzung der Nationen“ erfolgen. Doch dass Präsident Wilson und die Amerikaner in Übereinstimmung mit einem Geheimvertrag ganz Südtirol bis hin zum Brenner an Italien abgetreten hatten, entlarvte sie in den Augen der Tiroler und ihrer deutschen und österreichischen Landsleute als Heuchler.

Punkt 13:

Punkt 13 sah vor, dass ein „unabhängiger polnischer Staat … errichtet werden [sollte], der alle Gebiete einzubegreifen hätte, die von unbestritten polnischer Bevölkerung bewohnt sind“. Dem in Paris gegründeten polnischen Staat wurden jedoch Millionen von Deutschen, Ukrainern und Weißrussen zugeschlagen, was künftige Konflikte Polens mit einem wiedererstarkten Russland und einem wiedererstarkten Deutschland unvermeidlich machte. *4

Punkt 17:

Punkt 17 (der am 11. Februar 1918 verkündet und am 4. Juli revidiert worden war) proklamierte das Selbstbestimmungsrecht der Völker: „Die Regelung sämtlicher Fragen, ob diese nun territorialer Art sind oder die Souveränität … oder die politischen Beziehungen betreffen, muss auf der freien Zustimmung des direkt betroffenen Volkes zu dieser Regelung basieren.“

Am 11. September 1918 hatten die Teilnehmer an einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses Wilson brausenden Beifall gespendet, als er jenes Prinzip verkündete, das für immer mit seinem Namen verbunden sein wird: „Nationale Bestrebungen müssen respektiert werden; die Völker dürfen nur mit ihrer eigenen Zustimmung beherrscht und regiert werden. ‚Selbstbestimmung‘ ist keine leere Phrase. Sie ist ein unabdingbares Prinzip, das die Staatsmänner künftig auf eigene Gefahr ignorieren werden.“ *5

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Verkürzte Zusammenfassung von Patrick J. Buchanan:

Es waren dies Worte eines Visionärs, doch im Umgang mit den Besiegten ignorierten die in Versailles versammelten Staatsmänner dieses „unabdingbare Prinzip“ nicht nur, sondern verletzten es am laufenden Band […]

So wurde die Saat des größten Krieges der Menschheitsgeschichte gesät.

Punkt 18 [von Wilsons Gesamtliste] besagte: „Alle wohldefinierten nationalen Ansprüche werden voll und ganz erfüllt werden … ohne dass … neue Elemente der Zwietracht und des Antagonismus eingeführt werden, die früher oder später mit hoher Wahrscheinlichkeit den Frieden in Europa und folglich in der Welt zerstören würden.“ ~ Was in Paris beschlossen wurde, machte Punkt 18 zum Gespött.

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Einige der angeführten Punkte möchte ich weiterführend kommentieren …

*1 … wenn man liest, dass die Bestimmungen der „Freiheit zur See“ auf Betreiben Großbritanniens abgeändert bzw. sogar gestrichen wurden, dann kann man sich einen sarkastischen Kommentar nicht verkneifen. Die Briten stützten sich damit meiner Ansicht nach vor allem auf ihr über das Kriegsende hinaus bestehendes Geheimabkommen mit Japan, das ihnen – zusätzlich zur eigenen Seemacht – die Sicherung ihrer fernen Kolonien und Dominions ohne übermäßigen Einsatz der eigenen Marine zu ermöglichen schien – was Sie wohl nicht erwartet hatten, war, dass sie dieses Abkommen 1920/21 aufgrund von „vermeintlich teilweiser Unvereinbarkeit mit der Völkerbundakte“, welche beide Vertragsparteien zu respektieren gedachten, sowie wegen unterschiedlichen Standpunkten im Commonwealth  zugunsten guter Beziehungen zu den USA nicht – wie ursprünglich geplant – ein weiteres Mal würden verlängern können. Das damit aber mitnichten „nur“ der Niedergang der anglo-japanischen Allianz, sondern auch der Vormachtstellung zur See des Britischen Empires einsetzte, dürfte den verantwortlichen Herren spätestens auf der Washingtoner Flottenkonferenz von 1922 unter der Leitung von US-Präsident Warren G. Harding klargeworden sein. Auf der Konferenz wurde eine Flottenbegrenzung beschlossen, die dem bevorzugten „britischen Kräfteverhältnis“ zur See (die Seestreitkräfte sollten stets stärker sein als die der beiden nächsten Rivalen zusammengenommen) ein unwiderrufliches Ende setzten und mit einem „Vier-Mächte-Pakt“ für den Pazifik abgerundet wurde, mit dem sich die beteiligten Staaten aber lediglich auf eine gegenseitige Garantie der Besitzstände in der Region einigten. – Was mit der „siegverheißenden Inanspruchnahme US-amerikanischer Kriegsunterstützung“ seinen Anfang genommen hatte, wurde durch die nunmehr folgende Brüskierung der Japaner (aber auch der Franzosen und Italiener) und die parallel damit verbundene Schwächung der britischen Seemacht unumkehrbar weitergeführt – und das war schon mehr als nur ein „beginnender Machtverlust“ des britischen Empires. Von der bereits derart frühzeitig bedingten Abkehr der Japaner von den ehemaligen Kampfgenossen gegen die Mittelmächte, der sich zunächst in Gestalt eines gesteigerten japanischen Imperialismus‘ manifestierte, kann und muss man sagen, dass dies letztlich zwangsläufig zum Bündnisschluss mit Hitler sowie zur Eskalation des „Pazifikkrieges“ führen musste (teilweise auch befördert von der Stalin‘schen Kriegspolitik, auf die man im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg noch einmal wird zurückkommen müssen … siehe einstweilen Mandschurei-Krise 1931, Zweiter japanisch-chinesischer Krieg 1937-1945 und japanisch-russischer Grenzkonflikt 1938/39).

*2 … de facto verhängten die Alliierten mit dem Vertrag von Versailles einen Export-Boykott gegen Deutschland, welcher durch das gleichzeitige Unterbinden einer Wirtschafts- und Zollunion mit Österreich und der Verpflichtung zur uneingeschränkten Abnahme von Gütern in umgekehrter Richtung in einem Maße komplettiert wurde, der nicht nur im logischen Widerspruch zu den horrenden Reparationsforderungen stand, die Deutschland aufgebürdet worden waren. Die treibende Kraft dabei war unbestreitbar Frankreich, also die „Siegermacht“, welche die „erlittene Schmach“ vom 1870/71er Krieg nicht nur nicht ohne fremde Hilfe wettzumachen vermochte, sondern auch schon 1918 ihre ehemalige Weltmachtstellung restlos eingebüßt hatte … man könnte also sagen, dass der materielle Revanchismus und das Ausüben von Macht gegenüber dem geschlagenen Erzfeind trotz der verbliebenen Kolonien das Einzige war, was die „Grande Nation“ vor dem frühzeitigen Untergang in der Bedeutungslosigkeit bewahrte. Da man jedoch wissen und beachten sollte, dass der Einfluss von „sozialistischen und kommunistischen Gruppen“ in keinem anderen westlichen Land zu diesem Zeitpunkt einen vergleichbaren Status erreicht hatte, sollte man bei einer Beurteilung der Lage nach dieser Fasson vorsichtig sein. – Fakt ist jedoch, dass die wirtschaftliche Situation in der Weimarer Republik durch diese Politik in einer Weise eingeschränkt wurde, die zwar „auch“ linke Kräfte bei der Bildung einer Arbeiter-Volksfront auszunutzen versuchen konnten, die aber auch dem anderen Extremspektrum Angriffspotential auf die Zustände in der erzwungenen Republik eröffneten … Besonders klar trat diese deshalb auch nicht etwa während des anfänglichen „roten Terrors“ zutage, sondern in den Ereignissen rund um den „Vertrag von Rapallo“ … doch darauf werde ich an geeigneterer Stelle leider auch noch etwas konkreter eingehen müssen.

*3 … auch in dieser Hinsicht war Frankreich ein Hauptproblem, da brodelnde Erzfeindschaft und parallel dazu eine Heidenangst vor einem möglichen (durch die „Friedensregelungen“ ja förmlich unausweichlich gemachten) Aufbegehren und Wiedererstarken Deutschlands eine Abrüstung zu keinem Zeitpunkt als reelle Option erscheinen ließen. Hinzu kamen die „Wiederherstellung“ Polens und die Umwandlung des überwiegenden Teils Österreich-Ungarns in einem von Anfang an zum Scheitern verdammten Kunststaat namens Tschechoslowakei.  Diese Meinung vertraten auch viele Diplomaten der Siegermächte … Frankreich natürlich nicht, weil es mit der nachdrücklichen Unterstützung einer „kleinen Entente“ seinem eigenen paranoiden Sicherheitsbedürfnis zusätzliche Befriedigung verschaffen zu können glaubte – ein fataler Irrtum, wie sich letztendlich herausstellen und beinah auch zum faktischen Untergang Frankreichs führen sollte (siehe unten – „ohne Nummer“). Großbritannien war, wenn auch aus geringfügig anders gelagerten Gründen (Angst vor Deutschland und noch viel mehr vor einer wegen Deutschlands Schwächung drohenden Expansion der bolschewistischen (Welt-) Revolution!) auch beteiligt. – Eine Gefahr, welche die Briten – namentlich vor allem Winston Churchill, Herbert H. Asquith, David Lloyd George, Edward Grey, Richard Haldane … und nicht zuletzt diverse Pressemogule der Epoche – mehr oder weniger sehenden Auges heraufbeschworen hatten! Hier werden jetzt bewusst nur Briten angeführt, weil die meisten anderen Mitwirkenden sich selbst einer anderen „Nationalität“ zurechneten. – Die Feststellung, dass Hitler diesen Sachverhalt für seine eigene Politik auszunutzen versuchte und verstand, ist zwar korrekt, hatte aber bis zum Kriegsausbruch 1939 nachweislich noch nicht zur Umstellung der Wirtschaft auf Kriegsproduktion geführt; außerdem war er auch nicht der erste „deutsche Staatsmann“, dem „illegale Aufrüstungsbestrebungen“ unterstellt wurden … auch dazu später noch etwas mehr unter dem Begriff „Weltbühne-Prozess“.

*4 … Das Thema „Polen“ ist ohne eine ausführliche Beschäftigung mit der knapp tausendjährigen, keineswegs nur wegen irgendwelcher fremder Aggressoren höchst wechselhaften [6] Geschichte des polnischen Volkes und Staates kaum zu entschlüsseln. Wenn man diesen beschwerlichen Umweg jedoch in Kauf nimmt und dann auf die Ereignisse unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg und der (vor allem den Mittelmächten zu verdankenden!) Wiederherstellung des polnischen Staates schaut, zeigten der polnisch-ukrainische Krieg 1918/19 (also noch vor Versailles) und der polnisch-sowjetische Krieg 1919 – 1921 sehr schnell, dass Polen („Die zweite polnische Republik“) sofort dort anknüpfen wollte, wo es durch seine dreifache Teilung Ende des 18. Jahrhunderts gestoppt worden war. – Die Gelegenheit schien auch günstig und im Untergrund hatten diverse potentielle Führer schon eine ganze Weile auf die sich nun bietende Chance hingearbeitet … Deshalb war die Entwicklung, die von den Siegermächten entweder unterschätzt oder mit Blick auf das Hauptziel, die „Niederhaltung Deutschlands“ bewusst herbeigeführt wurde, auch keinesfalls dem Zufall überlassen. Was in diesem Zusammenhang mit den Minderheiten (insbesondere den deutschen und jüdischen) in den von Polen beanspruchten Gebieten veranstaltet wurde – und zwar von Anfang an sowie mit einer für diese Scheinorganisation typischen Duldung seitens des Völkerbunds, spottete jeglicher Beschreibung … und war für sich schon mehr als nur ein „plausibler Kriegsgrund“, wenn die entsprechende Konstellation eintreten sollte … was letzten Endes ja auch geschah!

Nur ein Beispiel, das gleichzeitig die gesamte Tragweite des via Polen zu definierenden Irrsinns namens Versailles im Sinne der weiteren Ereignisse offenbart:

American Hebrew vom 31.10.1919

„Die Kreuzigung der Juden muss aufhören!“

von Martin H. Glynn

 

Dieser Artikel in einer Zeitung, die man definitiv als eines der bedeutendsten zionistischen Propagandamedien dieser Zeit bezeichnen muss, bezieht sich – während der polnisch-sowjetische Krieg tobt –  sowohl auf die allgemeine Situation „nach dem Krieg“ als auch auf die Übergriffe, die in den von den Mittelmächten geräumten Gebieten im Osten (nicht nur) gegen Juden auftraten.

Die Behauptung, dass sechs Millionen Menschen jüdischen Glaubens durch einen Holocaust bedroht seien, sollte einem ebenso zu denken geben wie ihr „Verschwinden“ bis 1945!

Abrunden möchte ich diese Anmerkung noch durch Benennung der maßgeblichen politischen und militärischen Führungspersönlichkeiten dieser „polnischen Wiedergeburt“ … da zur betreffenden Zeit in Polen ähnlich chaotische Wechselspiele in Sachen „Regierungsmacht“ abliefen wie auch in Frankreich und der Weimarer Republik, beschränke ich mich auf die Personen mit dem bedeutendsten Einfluss, die da wären: Józef Pilsudski, Roman Dmowski, Edward Rydz-Smigly, Ignacy Jan Paderewski, Wladislaw Sikorsky, Józef Beck

*5 … hierzu könnte man ohne Frage einen ganzen Roman schreiben, aber wichtiger als die „Warnung an alle künftigen Staatsmänner“ (die natürlich von allen, Frauen an der Regierungsmacht eingeschlossen, aufgrund ihrer nicht dem Volk verpflichteten Aufgabenstellung kategorisch in den Wind geschlagen wurde!) ist die damit verbundene Botschaft an uns alle: denn in diesen Worten liegt die umfassende Erklärung dafür verborgen, warum wir 66 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs nicht nur immer noch in einer (jetzt definitiv weltumspannenden) Diktatur leben, sondern auch und vor allem dafür, warum wir mit unserem naiven Glauben an Schimären wie Völker- und universelles Menschenrecht, Demokratie und freiheitlich-demokratische Grundordnung einen weit größeren Anteil am Erfolg der „Neuen Weltordnung“ haben als jede noch so mächtige (Politiker- oder Diktator-) Marionette der „Eliten“ … denken Sie mal darüber nach!

* „ohne Nummer“ … zum Thema Österreich-Ungarn (St. Germain und Trianon = in erster Linie Tschechoslowakei, aber auch Jugoslawien und Rumänien ) und Türkei (Sèvres 10. August 1920 / Lausanne 24. Juli 1923 – unbedingt mit zu beachten ist die Geschichte der „Jungtürken“) muss man auch noch einige Takte anfügen.

Über die Tschechoslowakei war unter Kommentar *3 und im Zusammenhang mit der „Kleinen Entente“ bereits ungefähr aufgezeigt worden, dass diese „Neugründung“ eines Staates vorrangig auf französisches Drängen hin zustande kam – Hintergrund war der „Cordon sanitaire“, wie er dem damaligen französischen Staatspräsidenten Georges Clemenceau als „Sicherheitsgürtel von unabhängigen Staaten“ zwischen der Sowjetunion und der Weimarer Republik vorschwebte. Nicht nur dieser Plan erwies sich als Sackgasse, was nicht zuletzt mit der „Ersetzung eines durch die Habsburger Monarchie halbwegs geordneten Vielvölkerstaates“ durch drei wilde Staaten derselben Natur, was von Anfang an zu Gebietsstreitigkeiten und ähnlichen Problemen mehr führte, zusammenhing. Wegen dem Ignorieren des „Selbstbestimmungsrechts der Völker“ und die bei der willkürlichen Aufteilung durch die Siegermächte aufgetretenen Ungerechtigkeiten waren der Hauptgrund für das spätere Überlaufen der meisten betroffenen Staaten zum Nationalsozialismus geschaffen und wurde somit, wie so viele andere Ergebnisse der Vorortverträge, zu einem vorprogrammierten Bestandteil des nächsten Krieges … eine besondere Rolle spielte schon im ersten Weltkrieg Edvard Beneš, der zusammen mit dem ersten Präsidenten Tomáš G. Masaryk und  Milan R. Štefánik (der vor seinem Wechsel in die Politik – 1915 – als französischer Staatsbürger und Kampfpilot am Kriegsgeschehen teilgenommen hatte) von Paris aus für die Unabhängigkeit „kämpfte“. Man beachte beim Studium des Wikipedia-Artikels auch seine Haltung in der Sudetenfrage nach Versailles und vergleiche diese mit den historischen Tatsachen im Vorfeld des, insbesondere aber ab dem „Münchner Abkommen“ vom September 1938, als er (also Herr Beneš) mit „allerlei Propaganda“ höchstpersönlich die alles Nachfolgende auslösende Krise inszenierte. – Im Zweiten Weltkrieg zog der Patriot es (wohl auch deshalb?) ebenfalls vor, vom Ausland aus die Verteidigung „seines Staates“ zu organisieren (siehe Exilregierung) und spielte meiner Ansicht nach eine höchst zweifelshafte Rolle hinsichtlich der „Sowjetisierung“ des Staates nach Kriegsende (siehe auch Emil Hácha, vor allem aber die berühmt-berüchtigten „Beneš-Dekrete“, die auch im Zusammenhang mit den Vertreibungen nach dem Krieg eine Rolle spielen, bei der die BRD-Verwaltung ab 1989/90 eine vergleichbar unrühmliche Verhaltensweise wie im Fall von Polen unterstellt werden muss).

Zur Türkei möchte ich nicht viel schreiben, da man sich durch einen eingehenden Blick auf die beiden oben angeführten Verträge und ein ergänzendes Studium der Wikipedia Artikel zum Türkischen Befreiungskrieg (1919 – 1923) und über den Griechisch-Türkischen Krieg (1919 – 1922) selbst ein Bild machen kann. Für jene Leser/innen, die sich die langen Texte nicht antun wollen, habe ich hier noch einen knapp zwei Minuten langen Videoausschnitt aus einer 3Sat-Reportage aufgetrieben, die das Wesentlichste über die „Unterschiede der Verträge“ zusammenfasst …

http://www.youtube.com/watch?v=_eTi0oUXDgQ

…und einem aufmerksamen Menschen eventuell auch einen Eindruck davon vermittelt, warum es meiner Ansicht nach angebracht ist, der Geschichte der Jungtürken (siehe [2 A + B] Seite 18 f. respektive 65 f.) große Aufmerksamkeit zu schenken – und vielleicht auch ein Stückweit erklären kann, was aktuell von türkischer Seite auf der internationalen Politbühne veranstaltet wird (werden kann!?). – In jedem Fall hat auch das damals bereits seinen Anfang genommen …

Das soll es an Kommentaren zu den vorausgegangenen „strittigen Versailler Vertragspunkte“ gewesen sein. Nun treten wir endgültig in die Schlussetappe des ersten und alle weiteren weltgeschichtlichen Entwicklungen weitreichend mit erklärenden Teils meiner These ein.

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Die Vorgeschichte von Erstem Weltkrieg und Kriegsschuldlüge

Das Thema wurde in der „Babylonischen Verwirrung“ [siehe 1] und ergänzend in der „These über Verschwörungstheorien und Wahrheit“ [siehe 2 B] in Wort, Schrift und teilweise auch in bewegten Bildern eigentlich schon ausführlich behandelt. Einige Fakten, die eventuell noch nicht oder aber nicht deutlich genug angesprochen wurden, möchte ich zum Zwecke der Darlegung meiner These aber dennoch anführen.

Zumindest für deutsche Historiker (aber nicht ausschließlich diese besondere Gattung von „Geschichtswissenschaftlern“, die zum weit überwiegenden Teil dem Spektrum der „linken, nicht selten von der Kritischen Theorie der >Frankfurter Schule< (siehe [2 B] Seite 49 ff.) inspirierten Intellektuellen“ zuzuordnen sind) ergibt sich die Tatsache einer deutschen Kriegsschuld alleine schon aus dem „unverantwortlichen Militarismus und Imperialismus“ des preußisch dominierten deutschen Kaiserreichs.  – Damit verbindet man in Bezug auf den Ersten Weltkrieg zwar vorrangig den zur „martialischen Rhetorik“ neigenden Kaiser Wilhelm II., der besonders das arme England mit seinem aggressiven Flottenprogramm so fürchterlich geängstigt hat, und natürlich den Deutschen Generalstab, aber da die Geschichte des preußischen Imperialismus untrennbar auch mit den deutschen Einigungskriegen und dem daraus hervorgegangenen „eisernen Kanzler“ Otto von Bismarck verbunden ist, neigen derart denkverbogene Herrschaften dazu, Deutschland an sich anzuklagen. Womit sie (ob wissentlich oder einer unterbewusst wirkenden Zwangsneurose folgend, sei dahingestellt) den wahren Kriegstreibern und damit schlussendlich Hauptschuldigen am Ausbruch des Ersten Weltkriegs wie gewohnt einen ihre gesamten Machenschaften verleugnenden Persilschein ausstellen.

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Politische und militärische Dimension

Schauen wir doch ausnahmsweise etwas genauer hin … Militarismus, nun ja … das ist beileibe keine „preußische Erfindung“, wie ein objektiv-kritischer Blick allein in die europäische Geschichte mühelos belegen kann. Für alle, die damit … der objektiv-kritischen Betrachtungsweise … aus welchen Gründen auch immer … Probleme haben sollten, sei deshalb nochmals auf die erleuchtende Ausarbeitung „Den Friedlichen!“ aus dem Jahr 2007 hingewiesen, die ich in diesem Artikel bereits angeboten hatte. Sie belegt, vorrangig auf „nicht-deutschen Studien“ aufbauend, sehr eindrucksvoll, wie gering der preußische (und deutsche) Anteil an den kriegerischen Eskalationen im europäischen Machtgerangel war. – Gleichzeitig beweisen die historiologischen Fakten ebenfalls, dass „Deutschland“ einer permanenten Einflussnahme von außen ausgesetzt war, deren Überwindung das Streben nach deutscher Einheit, was 1866 zunächst zum Norddeutschen Bund und nach 1871 zur „kleindeutschen“ Variante des Deutschen Reichs führte, unbestreitbar vorrangig gegolten hat!

Und dann „Imperialismus“ … damit ist bekanntlich nicht ausschließlich das „Streben nach Weltdominanz“ gemeint, sondern man beschreibt damit auch den auf Expansion (Zugewinn an Land und Menschen, insbesondere aber Zugang zu Ressourcen und Absatzmärkten) ausgerichteten militärischen und machtpolitischen Ehrgeiz von Nationen oder Dynastien.  Solange der viel geschmähte Bismarck über die deutsche Innen- und Außenpolitik bestimmte, kann bei realistischer und objektiver Faktenprüfung nicht von einem deutschen (Preußischen) Imperialismus gesprochen werden, auch wenn er 1884 aus innenpolitischen und wirtschaftlichen Erwägungen seinen Widerstand gegen koloniale Bestrebungen aufgegeben hat. Die folgende, aggressive Umsetzung der Kolonialpolitik war jedoch von klar identifizierbaren Kreisen (Industrie, Hochfinanz und deren hauptsächlichen politischen Interessenvertretern) ausgegangen und kann mitnichten dem Kaiser und seinem obersten Beamten angelastet werden.

Mit besonderer Betonung muss hinzugefügt werden, dass die ebenfalls häufig und reichlich kritisierte Bündnispolitik des Reichskanzlers trotz ständiger Intrigen Großbritanniens und einem stetig zunehmenden Revanchismus Frankreichs ganz entscheidend zur Friedenssicherung in Mitteleuropa beigetragen hat. Wie wichtig das diplomatische Verhandlungsgeschick (insbesondere in Bezug auf die enorme Sprengkraft entwickelnde „Balkankrise“, die schon 1875 mit dem rasch weitere Kreise ziehenden Aufstand in Bosnien und Herzegowina gegen das Osmanische Reich ihren Anfang genommen hatte) und die trotz aller verständlichen Sicherheitsbestrebungen gegenüber Frankreich hauptsächlich auf Verständigung setzende Politik Bismarcks gewesen war, wurde letztlich unmittelbar nach seiner Entlassung durch den jungen (neuen Besen als) Kaiser Wilhelm II. überdeutlich.  Was Bismarck sehr frühzeitig und richtig erkannt, sowie durch seine Meinung, Wilhelm sei ein …

… Brausekopf, könne nicht schweigen, sei Schmeichlern zugänglich und könne Deutschland in einen Krieg stürzen, ohne es zu ahnen und zu wollen …

… in fast schon prophetischer Weise formuliert hat.

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Wobei man zur Vermeidung von voreiligen Schlüssen bedenken sollte, dass der Kaiser nur durch sein polterndes, häufig auch instinktloses Gebaren und seine von mangelndem Verständnis der politischen Situation in Europa und insbesondere von Faktenblindheit gegenüber den britischen Kriegsabsichten zeugenden Herrschaftsstil „unangenehm auffiel“, während die wirklich gefährliche Politik in seinem Umfeld (Berater-Kamarilla – siehe bspw. Philipp zu Eulenburg, Liebenberger Kreis und Querverweise – besonders interessant sind bspw. die Berührungspunkte mit Herrn von Holstein und dem einflussreichen Publizisten Maximilian Harden!) betrieben wurde. Dieser Politik müssen fraglos auch einige gröbere kaiserliche Fehltritte angelastet werden, aber sie eröffnete auch reichlich Angriffsfläche für kriegstreibende Hetze seitens der potentiellen Gegner des Reichs.

Doch noch etwas war auf extrem auffällige Weise mit der Beseitigung des Hindernisses namens Bismarck verknüpft … kaum war er entlassen und durch Leo von Caprivi ersetzt worden (der in England so beliebte Reichskanzler jenes Ausgleichs, den dort niemand in verantwortlicher Position so recht wollte), begannen die auf höherer Ebene vorangetriebenen Hetztiraden und Intrigen gegen Deutschland, deren Ursprung unzweifelhaft in der britischen Presse lag … abgesehen von jenem Einfluss natürlich (der sich von den Inhabern der diversen Hetzblätter nicht zwangsläufig unterscheiden muss), auf den das Steiner-Zitat in der „Einleitenden Erläuterung“ verweist!

Auf die einzelnen politischen Veränderungen, die durch „die Überwindung von Bismarcks Machtpolitik“ eingeleitet wurden (als Beispiel sei hier nur das „Sozialistengesetz“ angesprochen, da im Zusammenhang damit die späteren „pazifistischen und antideutschen“ Strömungen erst ihre zersetzende Wirkung entfalten konnten) soll hier nicht eingegangen werden. Die Nachfolger des letztendlich unglücklich agierenden und nach der politischen Karriere ein ungewöhnliches „Geheimhaltungsbedürfnis“ an den Tag legenden von Caprivi (1890-1894) kamen folgende Reichskanzler zum Einsatz … Chlodwig zu Hohenlohe (1894 – 1900, davon mehr als die Hälfte als angeblicher Platzhalter für seinen als „Schattenkanzler“ bezeichneten Nachfolger) -> Bernhard von Bülow (1900 – 1909 – siehe unten „Daily Telegraph Affäre“; zuvor seit 1897 Staatssekretär des Äußeren im Auswärtigen Amt – in diese Amtszeit  fiel auch der Boxeraufstand in China, in dessen Vorfeld Kaiser Wilhelm II mit einer seiner „typisch gedankenlosen und martialischen“ Äußerungen seinen Ruf erheblich beschädigte; außerdem galt er als der eigentliche „Reichskanzler“ … darüber lässt sich streiten, aber in jedem Fall gehörte er zu den Kräften, als deren Mittelpunkt ich persönlich eher den Wirklichen Geheimen Legationsrat Friedrich August von Holstein vermuten würde, der auch im Zusammenhang mit der Benennung des Nachfolgers von Bülows „beratend“ behilflich war!) -> Theobald von Bethmann-Hollweg (1909 – 1917; zuvor ab 1905 Preußischer Innenminister und ab 1907 Staatssekretär des Inneren … der Umstand, dass er sich wegen intensiver Kontakte in Paris und London als „preußischen Kosmopoliten“ bezeichnete (oder vielleicht auch nur von anderen so gesehen und verstanden wurde), könnte zumindest eine gewisse Erklärung dafür liefern,  warum er trotz aller sich häufenden Beweise für eine zunehmende Einkreisung des Reiches, die zweifelsfrei von einem eklatanten Mangel an Verständigungs- und Kompromisswillen zugunsten der Friedenswahrung zeugte, bis zum schlussendlichen Kriegsausbruch mehr darum bemüht blieb, sich den „anderen Mächten gegenüber freundlich zu erweisen“, statt dem für Deutschland kritischeren Krisenherd Österreich-Ungarn/Russland/Balkan angemessene Beachtung zu schenken? Hier hatte sein Vorgänger von Bülow dem Deutschen Kaiserreich durch den im Rahmen der „Bosnischen Annexionskrise“ demonstrativ und öffentlichkeitswirksam vor dem Reichstag vollzogenen Schulterschluss mit der Donaumonarchie kurz vor seiner „unehrenhaften Entlassung“ bekanntlich noch einen letzten Bärendienst erwiesen … Franz Joseph I. von Österreich erlebte das Ende des von ihm – ob mit oder ohne Einfluss von anderer interessierter Seite (wie etwa des Österreichischen Zweigs des Hauses Rothschild) mag dahinstehen – im Sinne der Hintergrundmacht entfesselten Krieges ebenso wenig mit wie die Schmach des Untergangs seiner Dynastie.

Die Aufgabe, mittels Eigenrecherche herauszufinden, was jeder dieser Regierungschef und der jeweils dazugehörige Regierungsapparat und „Beraterstab“ dagegen unternommen oder dazu beigetragen hat, dass die Bündnistreue des deutschen Kaisers und die Machenschaften in bestimmten Kreisen der Kriegsgegner letztendlich durch die allgemeine Mobilmachung Russlands und Frankreichs zum fatal erweiterten Kriegsausbruch führen konnte, muss und möchte ich jeder und jedem Leser/in selbst überlassen. Wichtig ist aber, zu beachten, dass Kaiser Wilhelm II. weder die treibende Kraft noch der hauptsächlich Verantwortliche war …

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Machtpolitische – offizielle und überstaatliche – Dimension

Unter diesem Punkt möchte ich nun auch die „Skandale und Krisen“ kurz ansprechen, die man Wilhelm II. anlastete und letztendlich als mitverantwortlich für den Kriegsausbruch bezeichnete … beginnen muss ich allerdings mit dem Kernpunkt, den ich in den Vorwürfen hinsichtlich eines „expansionistischen Imperialismus“ und „nach Weltherrschaft strebendem preußischen Militarismus“ manifestiert sehe. Um Ihnen und mir lange Ausführungen und Dutzende oder mehr Quellenverweise zu ersparen, komme ich zu diesem Zweck noch einmal auf das bereits erwähnte Buch von Patrick J. Buchanan [5] zurück, da es sich an dieser Stelle anbietet, uns eine zu nicht unbeträchtlicher Berühmtheit gelangte Äußerung Winston Churchills in Erinnerung zu rufen. In ihr findet man meiner Ansicht nach wahrlich alles auf den Punkt gebracht, was einem nicht qua Gehirnwäsche indoktrinierten Menschen die gesamte Perfidie des Denkens und Handelns „britischer Diplomatie“ vor Augen führen muss.

Zitat aus dem oben genannten Buch, Seite 31:

Die britische Politik verfolgt seit 400 Jahren das Ziel, der stärksten Macht in Europa entgegenzuwirken, indem sie eine Koalition anderer Länder zuwege bringt, die stark genug ist, um dem Tyrannen die Stirn zu bieten. Dieser Tyrann war bald Spanien, bald das französische Königreich, bald das französische Kaiserreich, bald Deutschland. Für mich besteht kein Zweifel daran, wer heute der Tyrann ist. Doch würde Frankreich die Vorherrschaft in Europa anstreben, so würde ich mich ihm ebenfalls nach Kräften widersetzen. Auf diese Weise haben wir jahrhundertelang unsere Freiheiten gesichert und unsere Lebensart sowie unsere Macht gewahrt.

Zitiert nach David Steel „Lord Salisbury: A Political Biography“ – New York, Routledge 1999, Seite 121 (u. a.)

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Meiner Meinung nach muss man das nicht mehr ausführlich kommentieren, da sich die sprichwörtliche britische Arroganz, die mit der „Balance of Power“ ihren dauerhaftesten Ausdruck fand, aus jedem Wort herauslesen und als wenigstens diskussionswürdig erkennen lässt. Dieses Denken und das darauf aufbauende, nur dem britischen Nutzen verpflichtete politische Handeln war, abgesehen von einigen noch hinzukommenden Kleinigkeiten wie Bolschewismus und Zionismus, sowie – natürlich – der nach geschichtswissenschaftlicher Lehrmeinung nicht existente Einfluss von überstaatlichen Geheimgesellschaften, der zentrale Hintergrund und somit Auslöser des Ersten Weltkrieges. Über meine restliche Meinung dazu breite ich zunächst einmal den Mantel des höflichen Schweigens, aber sie wird in den eventuell noch nachfolgenden „monumentaleren“ Ausführungen sicherlich noch eindeutig genug formuliert werden müssen.

Nicht verschweigen möchte ich aber eine Äußerung von Mister Buchanan, die man – wenn auch unvollständig und die wichtigsten Faktoren nicht behandelnd – als geeignete Erwiderung auf die obenstehende Meinung des „Kriegshelden“ Churchill ansehen kann; zumindest die beiden wesentlichsten Punkte, die man unmittelbar vor Kriegsausbruch als Entlarvung der antideutschen Propaganda hätte anführen können (müssen), werden angemessen dargestellt.

Zu finden ist die Textstelle auf Seite 56 des oben genannten Buches:

Wer behauptet, die Hochseeflotte des Kaisers habe für Großbritannien eine Provokation dargestellt, wird sich die Frage gefallen lassen müssen, ob Deutschland seinerseits keinen Grund gehabt hatte, sich durch die gewaltigen britischen Kriegsschiffe provoziert zu fühlen. Und wenn Frankreich, ein Land mit einer Bevölkerung von 39 Millionen, eine gleich große Armee unterhielt wie Deutschland, das 70 Millionen Einwohner zählte, welche der beiden Nationen war dann militaristischer?

Eine zentrale Frage möchte und muss ich hier dann aber doch noch anfügen, denn der Sachverhalt, den sie in Frage stellt, hat über den endgültigen Niedergang des Britischen Empires hinaus Gültigkeit und spiegelt sich in der kompletten Ereignisfolge, die mit dem „triumphalen Sieg der Demokratie“ ausgelöst wurde, hundertprozentig wider!

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Mit welchem Recht verweigerte das B. E. jeder anderen Nation den Anspruch auf eigene Auslandsbesitzungen und eine freie Entfaltung ihres Handels und Wandels?

Mit demselben „gottgegebenen Recht“, das Zionisten für ihre „Rückkehr ins Heilige Land“ anführen?

Gestaltung Robert Kuhn, Berlin

(Grafik* vom Einband des Buches „Raubstaat England**“, 1941)

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Für meine Begriffe kann definitiv kein Zweifel daran bestehen, dass die obenstehende Grafik die Fakten hinter der Frage, wie sie in Bezug auf die Zeit von Anfang des 17. Jahrhunderts bis Anfang/Mitte des 20. Jahrhunderts aufgrund der welt- und machtpolitischen Realität zu formulieren ist, vollkommen korrekt wiedergibt. Gleichzeitig darf sie als aussagekräftiges Gegenargument für jegliche Behauptung hinsichtlich eines „einseitigen aggressiv-imperialistischen Machtstrebens“ des preußisch dominierten (zweiten) Deutschen Reichs aufgefasst werden … hier ging es niemals um das Streben nach „Übermacht“, sondern um einen lange überfälligen Ausgleich (auch im Sinne der gerade heute so vehement geforderten „Chancen- und Wettbewerbsgerechtigkeit“), den England seit hunderten von Jahren mit Intrigen, Manipulationen und – im Zweifelsfall – auch immer wieder mit kriegerischer Gewalt unterdrückte!

[* Hon(n)i soit qui mal y pense … die bis heute gängigste Übersetzung dieses „ur-britischen“ Ausspruchs ist das vielfältig einsetzbare „Ein Schelm, wer böses dabei denkt“ und Wikipedia – aber nicht nur unsere allseits beliebte Referenz-Enzyklopädie – überliefert nicht nur einige unterschiedliche „Interpretationsmöglichkeiten“, sondern auch eine nette Anekdote über die Entstehung des Spruches, der angeblich auf den Gründer des Hosenbandordens, König Edward III. von England zurückgeht. – Insofern dürfte die Botschaft des Bildes, das selbstverständlich eine „revisionistische und rechtsradikale, deshalb also inakzeptable Ansicht“ widerspiegelt, als unmissverständlich gelten. – Allerdings sollte man „die Meinung“ nicht nach der gängigen „Verortungspraxis“, sondern mehr nach den Fakten beurteilen, die uns die Weltgeschichte in überbordendem Maße zur Verfügung stellt!

** Das besagte Buch kann man hier – meines Wissens immer noch – erhalten.]

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Das Problem im Ersten (und letztlich auch im Zweiten) Weltkrieg war „lediglich“, dass Großbritannien dem deutschen Kaiserreich (Deutschland) seinen Willen mit den altbewährten Mitteln allein nicht aufzuzwingen vermochte und deshalb einen weiteren „alten neuen Erzfeind“ benötigte, um nicht in dem von ihm selbst entfesselten Krieg unterzugehen. Alleine mit der „Triple Entente“ (auch nicht mit der verräterischen Hilfe eines aus territorialer Gier und nach eingehender Bearbeitung durch die britische (Geheim-) Diplomatie 1915 aus dem „Dreibund“ ausgeschiedenen Italiens) und den „alliierten Staaten“ wären die „Mittelmächte“ nicht zu bezwingen gewesen … und alle Propaganda, Geheimpolitik und Ränkeschmiede, die zuvor bemüht wurden, um den Krieg zu erzwingen, wären angesichts einer Festigung einer deutschen Ordnungsmacht im Zentrum Europas (die Europa über mehrere Jahrzehnte vor größeren kriegerischen Eskalationen bewahrt hatte und zweifelsohne eine Menge Probleme und Leid – einschließlich der Faschisten, Nationalsozialisten und erst nach dem Untergang von Deutschland/Österreich-Ungarn mit letzter Konsequenz erstarkenden Bolschewisten … und der Judenverfolgung! – erspart hätte) nur als negative, da letztlich offenbarte Fußnote in die Geschichte eingegangen. – Deshalb mussten die Vereinigten Staaten von Amerika (wie auch im Zweiten WK – zumindest auf die Süd- und Westfront bezogen!) in den Krieg manövriert werden … und wie (respektive durch wessen Betreiben) das bewerkstelligt wurde, sollte – auch durch die von mir bereits veröffentlichten Artikel und die darin enthaltenen Quellen – hinlänglich bekannt sein.

Da auch auf den Umstand, dass seitens „der Zionisten“ (im Klartext: jener Macht, die schon vor deren Erscheinen auf der weltgeschichtlichen Bühne die europäische und „globale“ Machtpolitik bestimmte; setzen Sie den Begriff ein, der Ihnen am passendsten erscheint) schon vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs eine „Umorientierung“ auf die USA als tragende und „schlagende“ offizielle Macht stattgefunden hat, bereits mehrfach hingewiesen wurde, soll das hier nicht noch einmal ausführlich dargelegt und bewiesen werden. – Fakt ist aber unzweifelhaft, dass „Großbritannien“ zweimal „siegreich“ aus Weltkriegen hervorgegangen ist und dennoch seine Weltmachtstellung vollständig eingebüßt hat … soll heißen: zuerst an die USA und später an jene Machtkonstellation, die „boshafte Verschwörungstheoretiker“ mit U$rael zu umschreiben pflegen, abtreten musste.

Ist es angesichts dieser machthistorisch in den Jahren von 1914 bis 1945 geschaffenen Tatsache und einer aktuell erneut auf Weltkriegskurs befindlichen Menschheit deshalb wirklich falsch – oder eine „kranken Verschwörungstheoretiker-Gehirnen“ entsprungene, boshafte Verleumdung, wenn man sich die machtpolitische Konstellation bildhaft so vorstellte?

Ich denke nicht … aber …

Das sollte und darf nicht überblenden, dass die alte und neue Hauptmacht des Britischen Empires (die City of London) von diesem Machtverlust niemals betroffen war … sie konnte sich, ganz im Gegenteil, im Zuge der sukzessiven Einrichtung der einzig wahren Weltmacht (Stichworte waren immer und sind auch noch: FED, BIZ, Internationaler Währungsfond & Weltbank, sowie UNO nebst all ihren Unterorganisationen und den zahllosen, zu ungeheurer Macht und Bedeutung gelangten „Nicht-Regierungsorganisationen“ [NGOs] = alle als Dominanz-Sicherungs-Mittel der sogenannten „Transkontinentalen Privatgesellschaften“ auftretende Einrichtungen) als deutlich über der „Wall Street“ stehende Kontrollinstitution behaupten und somit ihre Macht nicht nur bewahren, sondern noch weiter ausbauen. (Das ist auch heute – im Zeichen des Heraufdämmerns „asiatischer Dominanzansprüche“ – immer noch der Fall, egal was immer Ihnen auch die vielen, anderes behauptenden Experten als russischen Bären oder chinesischen Drachen auf die Nase binden wollen. Vielleicht hat das ja „doch irgendetwas“ mit einer weiteren, allerdings kaum bekannten Geheimgesellschaft namens „Pilgrims Society“ zu tun, die selbstverständlich auch ganz zufällig in den Jahren 1902/3 als „transatlantisches Freundschaftsbündnis der englischsprachigen Nationen gegründet“ worden sein könnte!?! Hier noch eine weitere Liste illustrer Mitglieder)

An und für sich könnte man meine These damit schon als abschließend dargestellt und ebenso begründet bezeichnen, aber da die Geschichte möglichst vollständig abgebildet werden soll, ist es lediglich eine allen gegenteiligen „Theorien“ entgegenzustellende Zwischenbilanz. – Werfen wir jetzt noch den zu Beginn dieses Abschnitts angekündigten Blick auf die Verfehlungen des deutschen Kaisers, die nach Meinung der meisten „anerkannten Fachleute“ als gravierende Vorstufen eines „einzig und allein Deutschland anzulastenden“ Krieges bezeichnet und behandelt werden müssen.

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Zuvor rufen wir uns die in Versailles erschaffene und allen ernstgemeinten Warnungen zum Trotz zur Rechtfertigung der künftigen Gewaltanwendungen zum „Schutz von Frieden, Freiheit und Demokratie“ festgeschriebene Tatsachenfeststellung (die „Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse“ lassen grüßen) in Erinnerung (ausführlich kommentiert wurde das bereits!):

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Der berüchtigte Kriegsschuldartikel (Art. 231) des Versailler Diktats als „Grundlage für Reparationsforderungen“ (und noch unendlich viel mehr!):

Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären, und Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.

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Hunnenrede Kaiser Wilhelm II. (1900)

… im Zusammenhang mit der Teilnahme deutscher Marine-Einheiten bei der Niederschlagung des Boxer-Aufstands in China … gehalten wurde die Rede am 27. Juni 1900 bei der Verabschiedung des deutschen Expeditionskorps in Bremerhaven. Wie bei Wikipedia (und vielen Historikern und anderen Experten) üblich, wird der fragliche Gegenstand zwar vergleichsweise ausführlich behandelt, aber die erkennbare Intention besteht darin, das negative Image, welches dem deutschen Kaiser zu diesem Zeitpunkt bereits anhing, über alle zwischenzeitlich berechtigterweise daran geäußerten Zweifel hinweg aufrechtzuerhalten. – Anstatt mich nun selbst zu echauffieren und diese typische, häufig mit verkürzten oder aus dem Zusammenhang gerissenen Argumentationen agierende Geschichtsdarstellung zu sezieren, verweise ich Sie lieber an diese, auch in Bezug auf andere Sachverhalte sehr empfehlenswerte Seite. Ich kann Ihnen nur empfehlen, die dort angebotene Darstellung aufmerksam zu lesen, da alle beachtenswerten und in der historischen Regel nicht oder nur unzulänglich behandelten Fakten aufgezeigt werden. – Zu wichtig, um es nicht zu betonen, ist jedoch der Umstand, dass diese „Hunnenrede“ und ihre verfälschende Interpretation später zum prägenden Element der britischen Kriegshetze gegen Deutschland wurde … bspw. mit der im obigen „Alternativbeitrag“ ebenfalls angemessen hervorgehobenen Parole, der zufolge …

„… die Deutschen, wie einst ihre Vorfahren, die Hunnen (!), mordend vergewaltigend, brennend und sengend die Länder verheerten …“

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Marokkokrise I (1905/6)  & II (inklusive des berüchtigten „Panthersprungs nach Agadir“ – 1911)

Die erste Marokkokrise wurde am 31. Mai 1905 durch einen von Reichskanzler von Bülow „empfohlenen demonstrativen Besuchs“ des Kaisers in Tanger ausgelöst und in typisch britisch-französischer Paranoia (mit Kriegseifer gepaart) als „Angriff auf ihre Interessen“ gewertet … Die zweite Marokkokrise ist gleichbedeutend mit der Vorkriegslegende des „Panthersprungs nach Agadir“, der wiederum dem Genius des Leiters des Außenamtes, Alfred von Kiderlen-Wächter entsprang und dank der staatsmännischen Nachlässigkeit des amtierenden Reichskanzlers von Bethmann-Hollweg von Großbritannien und Frankreich zur Krise aufgeblasen werden konnte. Nicht nur deshalb, sondern noch mehr mit Blick auf die kriegsbedingten innerdeutschen Entwicklungen, lohnt sich eine etwas eingehendere Beschäftigung mit dem letzten Absatz der Unterkategorie „Hintergründe“ und dem kompletten Anschnitt „Protestkundgebungen“ des Wikipedia-Eintrags.

Für mich ist diese Krise jedoch nichts anderes als die fortgesetzte, von Großbritannien ersonnene und kontrollierte, sowie von Frankreich aus bekannten Gründen umfänglich mit getragene Strategie der Einkreisung der Mittelmächte (was bei korrekter weltgeschichtlicher Definition Deutschlands bedeutet). Da man beim bloßen und „üblichen“ Lesen durch die Wikipedia-Einträge nie einen umfassenden Überblick über derart kaschierte Zusammenhänge erlangt, erlaube ich mir, Ihnen nachfolgend eine Reihe von Recherchetipps anzubieten, mit deren Hilfe Sie in die Lage versetzt werden, meine oben ausgesprochene Behauptung etwas gründlicher zu prüfen …

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…II… 3. Juli 1880 Madrider Konvention bezüglich Marokko; „Garantie“ der Souveränität des Sultans gegen Zugeständnisse in „Geschäfts-, Handels- und Eigentumsbelangen“; fand vor dem Hintergrund zunehmender Einflussnahme Frankreichs auf Marokko statt – auch das Deutsche Reich war Teilnehmer …II… (4. Januar 1894 Bündnisvertrag „Zweierband“ zwischen F und Russland) -> September 1898 Faschoda-Krise zwischen GB und F -> 21. März 1899 Sudanvertrag zwischen Großbritannien und Frankreich (Hintergrund: „Wettlauf um Afrika“) -> (8. April 1904 Entente cordiale zwischen GB und F -> 21./22. Oktober 1904Doggerbank-Zwischenfall“ zwischen GB und Russland – und sein Einfluss auf a) die europäische Machtkonstellation und b) die Forcierung der britischen Einkreisungspolitik gegen das Deutsche Reich ->) 1905/06 Erste Marokkokrise -> 16. Januar – 7. April 1906 Algeciras-Konferenz -> (31. August 1907 Vertrag von St. Petersburg zwischen GB und Russland* ->) Deutsch-Französisches Marokkoabkommen vom 9. Februar 1909 -> 1. Juli 1911 Zweite Marokkokrise mit dem berühmt-berüchtigten „Panthersprung nach Agadir“ (Hauptperson auf deutscher Seite: Alfred von Kiderlen-Waechter -> 4. November 1911 Marokko-Kongo-Vertrag (aber auch 30. März 1912 Vertrag von Fes zwischen Frankreich und Marokko, in dem der Sultan die Souveränität des Landes an F. abtritt und 27. November 1912  zus. Vertrag zwischen Frankreich und Spanien = „Spanisch-Marokko…II… 28. Januar 1920 Aufstellung der Spanischen Legion -> 1936 Ausgangspunkt des Spanischen Bürgerkriegs unter Francisco Franco) …

Zwischenbemerkung: wie in der gesamten Geschichtsschreibung bezüglich der Entwicklungen hin zum Ersten Weltkrieg üblich, wird hier der deutsche Anteil am Heraufbeschwören der Krise völlig überzeichnet und die tatsächlichen Hintergründe, insbesondere die Intrigen Großbritanniens im Vergleich dazu geradezu kleingeschrieben ~ deshalb ->**

(* höchst interessante „linke Interpretation“ der von Großbritannien durch den Vertrag von Petersburg nahezu optimal seiner Einkreisungspolitik Vorschub leistenden „Bündnispolitik“

**Eine alternatives Informationsangebot zum Thema „Marokkokrise(n) & Panthersprung“ (inklusive der darum geschlossenen Abkommen) finden Sie erneut auf der gleichnamigen Seite des Projekts „Deutsche Schutzgebiete“, das auch sehr interessante Informationen zu anderen bedeutsamen Gesichtspunkten dieser sehr speziellen Epoche bereithält. – Als zweite Alternative biete ich noch eine „revisionistische Stimme“ an – Generalmajor a. D. Gerd Schultze-Rhonhof und seine Seite „Vorkriegsgeschichte“.)

Wie unter anderem auch der unter (*) empfohlene Beitrag vom 25.08.2007 aus dem „Geschichtsarchiv“ der jungen Welt anschaulich belegt, ist es absolut widersinnig die aktiv betriebene Einkreisungspolitik gegen Deutschland in Abrede stellen zu wollen. Fraglos lässt sich immer noch darüber streiten, wie viel Anteil die „aggressive Außenpolitik“ des Deutschen Reiches daran gehabt haben mag … wenn man immer wieder erkennen muss, dass das Britische Empire bei allen diesbezüglichen Ereignissen seine Finger direkt oder indirekt mit im Spiel hatte, sollte man jedoch irgendwann einsehen, dass man dort auch nach den wahren Ursachen fahnden muss. – Was der Artikel aber auch andeutet, ist der noch viel weiter reichende Zusammenhang der Geschehnisse in dieser Zeit, wodurch die Marokkokrisen auch mit den Balkanunruhen (insbesondere wegen der Stoßrichtung gegen das Osmanische Reich) und dem Russisch-Japanischen Krieg verbunden sind … und die Kreise, die diese gewaltige Anstrengung in Sachen zu erzwingender Kriegsauslösung ziehen, entpuppen sich bei einer akribischen Spurensuche als noch sehr viel weitläufiger. (Darauf werde ich, sofern es Zeit und Energie erlauben, in der noch in Arbeit befindlichen „Monumentalversion“ der These angemessen einzugehen versuchen!)

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Die Daily-Telegraph-Affäre (28. Oktober 1908)

Die „Affäre“ wurde durch die angebliche Aufzeichnung von Gesprächen zwischen Kaiser Wilhelm II. und einem britischen Oberst namens Edward James (Montagu-)Stuart-Wortley(*1), welche von diesem zu einem „künstlichen Interview“ umgearbeitet und an den Daily Telegraph(*2) weitergeleitet wurde, ausgelöst. Die Zeitung schickte das „Interview“ vor der Veröffentlichung zur Bestätigung nach Berlin – und jetzt wird es wirklich interessant: eigentlich wäre Reichskanzler von Bülow zuständig gewesen, der sich jedoch auf Norderney im Urlaub befand und das Papier deshalb (angeblich ungelesen) an seinen Pressechef Otto Hammann (ab Januar 1894 Staatssekretär im Auswärtigen Amt unter Staatssekretär Friedrich von Holstein – graue Eminenz, meiner Ansicht nach eine außerordentlich wichtige Personalie, der ich einen großen Anteil an der Eskalation nach Bismarcks Entlassung beimesse und die in kritischen Momenten immer wieder in Erscheinung trat!). Dieser war jedoch ebenfalls im Urlaub, sodass der Artikel letztlich auf dem Schreibtisch eines unbedeutenden Beamten des Auswärtigen Amtes landete, der mit seiner Bestätigung den Skandal (wahrscheinlich) unwissentlich perfekt machte … den Rest der „Geschichte“ können Sie gerne bei Wikipedia nachlesen … allerdings befürchte ich wieder einmal, dass Sie der Wahrheit hinter der Geschichte damit nicht wirklich nahekommen werden …

(* 1. Da eine zufällige Namensgleichheit – bis auf den fehlenden Nachnamensteil Montagu – wenig wahrscheinlich anmutet, ist das erste, was mir in diesem Zusammenhang sehr komisch vorkam, dass der Offizier, der das „Interview“ angeblich fabrizierte, einerseits keinen deutschen Wikipedia-Eintrag erhalten haben soll – und dass andererseits in der englischen Wikipedia unter dem o. g. Namen kein Eintrag über die Affäre zu finden ist …

*2. zum Daily Telegraph schreibe ich zwar nichts weiter, empfehle aber den deutschen Wikipedia-Eintrag über die Zeitung mit dem englischen zu vergleichen und auch dem Namen des wahren Besitzers des Blattes eine gewisse Aufmerksamkeit zu schenken – dieser lautete zu dieser Zeit nämlich Edward Levy-Lawson, 1st Baron Burnham (ab 1916 Harry Levy-Lawson, 1st Viscount Burnham), der ältere Sohn von Joseph Moses Levy, eines Druckereibesitzers, der seit 1855 Besitzer/Hauptanteilseigner der Sunday Times war und den Daily Telegraph ebenfalls 1855 von Colonel Arthur B. Sleigh (1821, Montreal – 1869, Chelsea) übernahm, nachdem dieser die Druckkosten für die erste Ausgabe nicht begleichen konnte.)

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So schwach und einseitig der Wikipedia-Artikel auch sein mag, Menschen, die sich der Beschränkung ihrer Wahrnehmung durch systemkonforme Scheuklappen wenigstens minimal zu entziehen vermochten, werden darin mehr als genug Gründe finden, um diese Affäre lediglich für einen weiteren Mosaikstein in der Kriegs- und Hasspropaganda gegen den Kaiser und Deutschland halten zu können. – Mehr möchte und werde ich dazu jetzt nicht mehr schreiben. Einerseits sollte man von selbst darauf kommen können, was ich meine … und zum anderen wird die dadurch gerade in Deutschland gegen den Kaiser gerichtete und damit das Treiben sämtlicher Feindmächte ignorierende „Stimmung“ im zweiten Teil (der Fortsetzung) dieses „gekürzten Monumentalwerks“ noch angemessene Beachtung finden.

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Damit sehe ich meine These hinsichtlich des Ersten Weltkrieges und der Kriegsschuldlüge in kürzest möglicher Form als dargelegt und denkanregend zur Diskussion gestellt an. Wenn Sie meinen, dass dieser Artikel alles andere als kurz zu nennen noch nicht einmal an seinem Ende angelangt ist muss ich Ihnen einerseits zwar recht geben – andererseits aber erwidern, dass meine noch unvollständige „Monumentalausarbeitung“ bis zu diesem Punkt bereits mehr als 70 Seiten umfasst!

Da ich beim Versuch des Kürzens auf eine Reihe von wichtigen Teilaspekten nicht eingehen konnte, Ihnen aber trotzdem die Möglichkeit bieten möchte, dass Entstehen von Wissens- und ggf. auch Argumentationslücken zu vermeiden,  biete ich Ihnen zum Abschluss des ersten Teils (der zweite wird aber vergleichsweise kürzer ausfallen, da ich meine These mit der Geschichte „rund um Versailles“ weitgehend erfasst ansehe!), noch drei externe Arbeiten an, welche diese Lücken zweifelsohne schließen können.

Zumindest das erste Beispiel belegt auch sehr anschaulich, dass man weitreichend ein und dieselbe Meinung vertreten und dennoch – bspw. aufgrund des Auslassens bestimmter Details – am Ende zu „relativ unterschiedlichen“ Auffassungen (= Teilergebnissen) gelangen kann.

Ich nutze dafür einen Artikel (online veröffentlichte und gekürzte Fassung eines ausführlicheren Print-Artikels) der Schweizer Publikation „Zeiten-Schrift“ mit dem Titel „Der dreißigjährige Krieg von 1914-1945“ [7]. Obgleich ich bei meiner Recherche über Quellen zum „Mythos“ mit Namen Germaniam esse delendam (* [9]) (zu Deutsch: Deutschland muss vernichtet werden – historischer Ursprung Karthago = „Punische Kriege“) zufällig über ihn gestolpert war, fand ich darin viele der Informationen bestätigt, die ich zuvor bereits in zahlreichen Internet- und Druckpublikationen gesammelt hatte. Worin sich meine Ansicht vom zumindest angedeuteten Gesamtergebnis der Arbeit des Autors Benjamin Seiler unterscheidet, werde ich an dieser Stelle nicht ausführen … jedem, der beide Artikel vollständig liest, wird das von ganz alleine und recht unmissverständlich klar werden.

(* Die Plattform, auf welcher der Film, der in 3 Teilen auch auf YouTube abrufbar ist (sein sollte) bereitgestellt wird, mag den einen oder anderen etwas stören, aber dafür ist das Werk, das vorrangig aus unmissverständlichen Zitaten von Zeitzeugen besteht, in einem Stück zu bestaunen)

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Weil es auch dazu gehört … noch einige Worte zu „Revisionismus“, Holocaustleugnung“ und „Verschwörungstheorien“ …

… im realistischen Vergleich zur akzeptierten Weltgeschichte und den hauptsächlichen Vertretern (professionell, semiprofessionell und „privat“ gleichermaßen) der die offizielle Version verbreitenden und dogmatisch zur einzigen Wahrheit erhebenden Publizisten.

Dieses Thema muss man behandeln, wenn man sich der Aufgabe, eine authentischere, da an den durchaus auffindbaren Fakten orientierte Variante der Weltgeschichte verfügbar zu machen, mit der gebotenen Ernsthaftigkeit annehmen und einen Ausweg aus dem herrschenden Dilemma finden möchte. Dabei muss (sollte) man sich dreierlei vor Augen führen und beachten:

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1.)    Die genannten Begriffe wurden von jenen „Herren der Definitions- und Meinungshoheit“ kreiert, die auch als Urheber der „offiziellen Geschichtsschreibung“ (wohlgemerkt: nicht als ausführenden Organe, sondern als Auftraggeber) gelten müssen. Das bedeutet „für uns“ zunächst einmal, dass diesen „Herrschaften“ derartige Meinungen nicht behagen und deshalb mit buchstäblich allen Mitteln bekämpft werden müssen. Das lasse ich jetzt erst einmal so stehen und auf den individuellen „Lesergeist“ einwirken …

2.)    Als unvoreingenommener, seine Arbeit strikt objektiv-kritisch (also nicht dogmatisch) anlegender (Hobby“-) Historiker muss man alle Quellen, die dafür relevante Informationen anbieten, auf ihre Glaubwürdigkeit hin überprüfen und darüber hinaus auch die Plausibilität der vertretenen Meinung beachten. Das heißt, nur weil jemand (eine Webseite oder ein Publizist) etwas verbreitet, was mit dem jeweils aktuell erzielten Zwischenergebnis der eigenen Studien korrespondiert, darf man nicht nur die passenden Mosaiksteinchen sehen, sondern muss sie im Gesamtkontext von (mutmaßlicher) Intention der direkten Quelle und deren Quellenstudium (also den genutzten und nachgewiesenen Quellen) bewerten. – Wenn dabei unterm Strich jedoch  herauskommt, dass einerseits die Informationen glaubhaft sind und andererseits vom betreffenden Vermittler auch nicht einseitig verfälscht wurden (etwa um einem anderen Zweck als dem offiziell dargestellten zu dienen!), dann sollte der vermeintliche oder tatsächliche „ideologische, philosophische, religiöse, etc.“ Hintergrund nicht schwerer ins Gewicht fallen als der reelle Tatsachengehalt! – Auf der anderen Seite muss man aber auch solche Inhalte sehr kritisch behandeln, die der eigenen These zusätzlichen Halt verleihen könnten, aber auf einem fragwürdigen Quellenfundament beruhen. (Wobei zu beachten ist, dass die Definition von Glaubwürdigkeit nicht den „Meinungsbestimmern“ überlassen werden darf, sondern von jedem Forschenden selbst festgelegt werden muss!)

3.)    Wenn man sich bei seiner Arbeit an die vorgenannten Grundlagen hält und sich seine Meinung vollumfänglich selbst bildet, dann muss man auch Anfeindungen ignorieren, die bspw. gegen die eigenen Publikationen gerichtet werden und sich dabei verleumderischer und denunziatorischer Anwürfe gegen die benutzte(n) Quelle(n) bedienen. Man muss, um es klarer zu formulieren, zur eigenen Meinung stehen, die selbstverständlich zur Diskussion gestellt werden muss, wenn man denn publizistischen Ehrgeiz mit seiner Forschung verbindet. – Gegen diese Meinung kann dann jederzeit Einspruch erhoben werden, wobei jedoch eigene Argumente (und keine negativen Verortungen Dritter oder ähnliches) eingebracht und ebenfalls zur Diskussion gestellt werden müssen. – Zumindest solange, wie im kontroversen Meinungsaustausch „die Sache“ im Mittelpunkt steht und keine pseudo-ideologische, -philosophische, -wissenschaftliche oder –religiöse Scheindebatte geführt werden soll, deren einziger Sinn und Zweck wiederum darin besteht, das Entstehen einer fundierten Gegenöffentlichkeit zu verhindern.

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Auf diese Weise habe ich meine Recherchen und Studien immer betrieben – und deshalb sind die Ergebnisse, wie ich sie bspw. auch in diesem Artikel wiedergebe, sozusagen die Summe dessen, was ich mir auf diese Weise an (subjektivem) Wissen angeeignet habe. Und nicht der übernommene Abklatsch anderer Meinungen, den ich nur instrumentalisiere, um eine „außergewöhnliche“ und/oder „aufsehenerregende“ Theorie aufzustellen. – Darauf glaube ich jetzt nicht weiter eingehen zu müssen, da man sich auf dem Umweg über die verlinkten Eigenartikel problemlos ein umfassenderes Bild von meiner Meinung und auch von den verfolgten Intentionen machen kann.

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Worauf ich mit dieser – zugegebenermaßen – etwas umständlichen Überleitung hinaus will, ist auch etwas vollkommen anderes. Wer sich aus überzeugtem Interesse einem Geschichtsstudium zuwendet, das im weitesten Sinne auch mit dem Begriff „Wahrheitssuche“ umschrieben werden könnte, wird bedeutend häufiger mit „Gläubigen der unter Punkt 1 definierten Meinungs-Gemeinde“ in Berührung kommen. Und dabei sammelt man dann unweigerlich eine Menge Erfahrungen, die jene „Ermahnungen“ rechtfertigen, die ich unter den anderen beiden Punkten anführte … im Endeffekt landen wir jetzt „wieder einmal“ bei der Frage, ob die Mehrheitsmeinung unwiderlegbar „die Wahrheit“ wiedergibt, nur weil sich ihr eben mehr Menschen anschließen (aus welchem Grund letztendlich auch immer …)?

Darüber muss man meiner Meinung nach wirklich nicht mehr diskutieren … denken wir doch einfach an das Zitat von Gustave Le Bon, das ich in diesem Artikel schon als Denkanstoß angeführt hatte … und wenn wir es nicht nur lesen, sondern die Aussage auch mit dem vergleichen, was wir mehr oder weniger leichthin als „die Wirklichkeit“ bezeichnen, sollte doch klar werden, dass der Mann (nicht nur von Berufs wegen) genau gewusst haben muss, wovon er sprach!

Das nächste woran wir denken sollten, ist ebenfalls ein nahezu „unfehlbar für Adrenalinschübe sorgender“ Klassiker … die Frage cui bono? (wem nützt es?)

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Sie muss wirklich in jedem Zusammenhang gestellt und einer faktenbasierten Beantwortung zugeführt werden – auch in Bezug auf das in diesem Abschnitt behandelte Thema … Versuchen wir es also …  und wenden wir uns dann den Menschen zu, die mit jenen Begriffen diskreditiert werden sollen, die ich als Überschrift für diesen Abschnitt gewählt habe. – Wenn wir bspw. an Menschen wie Paul Rassinier (1906 – 1967), Harry Elmer Barnes (1889 – 1968), David L. Hoggan (1923 – 1988), David Irving (1938), Robert Faurisson (1929), Josef Ginsburg (J.G. Burg – 1908 – 1990), Serge Thion (siehe auch AAARGH), Wilhelm Stäglich (1916 – 2006), Udo Walendy (1927) denken, inwiefern hat sich deren Engagement für sie selbst ausgezahlt? Haben sie damit Reichtümer anhäufen oder sonstige beneidenswerte Privilegien erwerben können? – Sicher nicht … das krasse, nicht selten von gewaltsamen Übergriffen sogenannter „jüdischer Verteidigungsgruppen“ (insbesondere in Frankreich und den USA) begleitete Gegenteil kommt der Wahrheit definitiv näher. – Und davon abgesehen: sind die von ihnen abgelieferten Arbeiten wirklich das, was ihre Gegner und Kritiker ihnen unterstellen … wie viele von jenen, die sich der Phalanx der „empörten Anständigen“ anschließen, werden sich wohl ernsthaft mit den Büchern und Artikeln dieser Menschen befasst und ihre Nichtigkeit oder Richtigkeit durch eigene Recherchen ermittelt haben?

Zumindest mit einigen Arbeiten der oben genannten „Angeklagten“ habe ich mich auseinandergesetzt und auch wenn ich sicher nicht behaupten kann, dass mich jede dieser Arbeiten rundherum überzeugt hat, so muss ich doch festhalten, dass die abgelieferten Schilderungen des Geschehens zweifelsohne mehr mit der „vergangenen Realität“ übereinstimmen, die ich im Zuge meiner unabhängigen Recherchen zusammenfügen musste … sie leisten somit, auch dann, wenn sie in der einen oder anderen Hinsicht falsch liegen oder von undurchsichtigen Motiven geleitet worden sein sollten, unbestreitbar einen wertvolleren Beitrag zur unwiderruflich überfälligen Aufarbeitung der von oben diktierten Geschichte als der Großteil all der „seriösen“ (stromlinienförmig ins herrschende System eingebetteten) Wissenschaftler und Publizisten. – Die Tatsache, dass ihre Arbeit mit Zensur bekämpft und den Menschen, die nicht nur durch diese Arbeit, sondern auch durch das ihr entgegengesetzte Verhalten zu Fragen inspiriert werden, unter Vorschiebung inakzeptabler Begründungen ein offener Diskurs verweigert wird, spricht meiner Ansicht nach jedenfalls nicht für die „Verteidiger einer von oben verordneten Wahrheit“. Das erinnert doch arg an die Verhältnisse, die unter diktatorischen Regimes wie jenen von Hitler und Stalin (nur als bekannteste Beispiele) geherrscht haben.

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Wie im Vergleich dazu die „Vergangenheitsbewältigung“ und „Geschichtsaufarbeitung“ seitens der etablierten (= systemkonformen) Fachleute betrieben wird, kann man anhand der Betrachtung von diversen „Debatten“ erschöpfend nachvollziehen, die im Rahmen der sogenannten „NS-Forschung“* initiiert wurden und teilweise auch heute noch immer wieder neu aufgenommen und befeuert werden. Recherchieren sie selbst unter den Begriffen „Fischer-Kontroverse“,  „Deutungs-Kontroverse“, einschließlich der (gelinde gesagt ziemlich abstrusen) These vom „Deutschen Sonderweg“ und nicht zuletzt „Historikerstreit“. Da die darin verbreiteten Thesen mit den Kernargumenten der vorliegenden Meinungsäußerung, in deren Verlauf ich auf die zentralen Faktoren konkret einzugehen gedenke, verglichen werden sollten, werde ich Ihnen und mir eine lange Stellungnahme dazu ersparen. Ersatzweise biete ich aber gerne die höchst aufschlussreiche, auf den „Historikerstreit“ verweisende Schlussbemerkung aus dem „NS-Forschungs“-Artikel der Wikipedia als Zitat an:

Konservative Historiker benutzten nun das Historisierungsparadigma und wendeten es gegen politisch linksorientierte Geschichtsdeutungen, begleitet von geschichtsrevisionistischen Erklärungen, etwa die Infragestellung der bis dato unumstrittenen Kriegsschuld des Deutschen Reichs am Zweiten Weltkrieg durch Ernst Nolte. Daraus ergab sich eine unübersichtliche Gemengelage von Fragen und Problemen: Wenn man die mittleren Herrschaftseliten im Dritten Reich als Hauptakteure betrachtet und den Nationalsozialismus in ein historisches Kontinuum zwischen Weimar und der Bundesrepublik einordnet, erhält man ein erhebliches Legitimationsproblem und gerät im Zweifelsfall sogar in die Nähe revisionistischer Positionen. Dies drückt sich dann in konkreten wissenschaftlichen Streitfragen aus, zum Beispiel über den Zeitpunkt der „Entschlussbildung“ des NS-Regimes zum Holocaust.

(*Besuchen Sie ruhig auch einmal das Anfang 2001 (56 Jahre nach Kriegsende)  gegründeteNürnberger Institut für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts e.V. … durch die Arbeit in „Oral History“ erfahrener Experten bietet die Webseite weitere unantastbare Forschungsergebnisse, die bis zu einem gewissen Grad sicherlich auch von den oben genannten akademischen Diskursen befruchtet wurden. In jedem Fall geht die hier betriebene Forschung unzweifelhaft von denselben „Quellen“ aus, die auch die Hauptbeweislast gegen NS-Regime und deutsches Volk geliefert haben sollen!)

Dieser abstruse Zwist unter Akademikern ist keineswegs nur deshalb als dauerhaft schädlich einzustufen, weil er bis in die Gegenwart hinein immer wieder aufgegriffen und aufgewärmt wird (ohne dass er sich deshalb von der Stelle rühren würde), sondern in ihm muss man auch die bedeutsamsten Wurzeln der kurz darauf in neuer Qualität wiedererstarkten antideutschen Tendenzen, aber ebenso sehr auch die Belebung der unterschiedlichsten „rechtsextremen“ Strömungen, die ebenso inakzeptabel sind, vermuten. – Anders ausgedrückt … auch dieser Akademikerstreit befeuerte letztendlich vor allem die Wirkmacht der Dialektik, die unbestreitbar der mächtigste Trumpf in den Händen der internationalistischen, globalistischen und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen predigenden Gestalter des „ultimativen Imperiums der Neuen Weltordnung“ war und ist.

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Um die publizistischen Grundlagen, auf denen die NS-Forschung, ausgehend von den Nürnberger Prozessen und allen nachfolgenden „Kriegsverbrecherprozessen“ beruht und die letztendlich auch die „Hauptmunition“ gegen / Streitpunkte (in Bezug auf die Arbeit) von Revisionisten und „Holocaustleugnern“ bilden, auch noch mitzuliefern, sei hier wenigstens auf folgende Autoren und Werke hingewiesen:

Eugen Kogon (Der SS-Staat, 1946/1947 – Ideologie und Praxis der Unmenschlichkeit, 1995) … Gerald Reitlinger (Die Endlösung. Hitlers Versuch der Ausrottung der Juden Europas 1939-1945; 1953/1956 – siehe dazu auch „Endlösung der Judenfrage“ … Raul Hilberg – Holocaustforscher (Die Vernichtung der europäischen Juden, 1961/1990 ~ interessant erscheint mir dabei durchaus auch die „Editionsgeschichte“ und der Name „Petschek“, der trotz aller Bedeutung und offensichtlichen Verdienste keinen eigenen Wikipedia-Eintrag zugesprochen bekam;  Täter, Opfer, Zuschauer: Die Vernichtung der Juden 1933-1945, 1996?; Die Quellen des Holocaust: Entschlüsseln und interpretieren, 2002?) …

Nicht unbedeutend für die Bewertung der gesamten Beweis-Literatur, die für das Holocaust-Dogma wenigstens in vorbereitender Hinsicht bezeichnend zu nennen ist, sind aber zweifelsohne auch Schriften wie „Der gelbe Fleck. Die Ausrottung von 500.000 deutschen Juden“ (1936 ohne Autorenangabe, aber mit einem Vorwort von Lion Feuchtwanger (Herausgeber?) versehen, in Frankreich vom Verlag „Editions de Carrefour“ veröffentlicht -> nicht nur in diesem Zusammenhang bedeutsame Personalie: Willi Münzenberg) oder das Werk „Im Mörderlager Dachau: vier Wochen in den Händen der braunen Banditen“ von Hans Beimler (aus dem August des Jahres 1933), zu dem es hier noch etwas interessantes zu finden gibt – Seite 3 des PDF-Dokuments; in jedem Fall wird belegt, dass aus zwei Wochen reeller Haft auf dem Weg über die Freiheit literarischer Gestaltung auch in der für die Propaganda in den USA angefertigten und leicht „radikalisierten“ englischen Version Vier Wochen in den Händen von Hitlers Höllenhunden  (1943) wurden.

Nun gut, soweit dieses … ob wir es hier nun mit authentischen Tatsachenbehauptungen oder einer gerade mit Blick auf die Gegenwart unangenehm bekannt anmutenden Propaganda zu tun haben, wird letztendlich nur jeder für sich selbst beurteilen können. Aber es muss natürlich erlaubt sein und als legitim bezeichnet werden, seine persönliche Meinung darüber zum Ausdruck zu bringen!?

.

Ein ernsthaftes Hinterfragen und das Bemühen um eine realitätsnahe und authentische Beantwortung ist nicht nur dringend geboten, sondern könnte – verbunden mit einer anschließenden vergleichenden Prüfung aller „Pros und Contras“ in Sachen Geschichtsschreibung und Anhängseln – mit einem Schlag sämtliche abstrusen und niemanden irgendwohin führenden Debatten beenden!

Um Ihnen dafür auch eine gewisse Grundlage zu bieten, die zumindest den Anspruch erheben kann, sich gegen alle Arten von Unterdrückung und Zensur durchgesetzt zu haben, möchte ich ein besonders wichtiges „revisionistisches Werk“ empfehlen:

Wahrheit für Deutschland – Die Schuldfrage des zweiten Weltkrieges, Udo Walendy, 1970, D, 1979 indiziert, 1994 nach Prozess aus der Liste der jugendgefährdenden Schriften gestrichen. Derzeit legal wieder erhältlich.  … (Zum Beispiel hier … oder online hier)

Zur Veranschaulichung des argumentativen Fundaments der „Revisionisten- und Holocaustleugner-Jäger soll hier exemplarisch ein „Verfassungsschutzbericht“ aus dem Jahr 2001 (Quelle) empfohlen sein, dessen Titel „Rechtsextremistischer Revisionismus – ein Thema von heute“  an Deutlichkeit nichts zu wünschen lässt … aber was steht darin? Und wie viel von der Wahrheit, die dort gegen den Revisionismus ins Feld geführt wird, kann nach heutigem Wissensstand noch ernstgenommen werden? – Von der staats- und völkerrechtlich relevanten Frage, welche Verfassung diese Herrschaften zu schützen vorgeben, ganz abgesehen?! –  Schauen und entscheiden Sie selbst.

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Um diese (leider nicht zu vermeidende) lange Erläuterung und damit auch diese Abhandlung zu einem Abschluss zu bringen, der gleichzeitig auch die zuvor dargestellten Aspekte der vorliegenden These abrunden kann (und muss), möchte ich nur folgendes zu bedenken geben:

Wenn man nur den Aufwand betrachtet, mit dem einerseits ein „gewünschtes Welt- und Geschichtsbild“ erschaffen und andererseits jede ernstzunehmende (= einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangende) Gegenthese bekämpft wird, kann man als neutraler, respektive wenigstens objektiv-kritischer Außenstehender nur konstatieren, dass mehr dahinter stecken muss als nur der immer wieder vorgeschobene „Schutz des Andenkens der (jüdischen) Opfer“. – Vor allem, wenn man auch beachtet, dass dies eben nicht nur beim Thema Weltkriege, Kriegsschuld und Holocaust praktiziert wird, sondern auch bei anderen Themen, die vorrangig mit Machterhalt und Kontrolloptimierung verbunden sind (bspw. 9/11, Klimawandel-Religion, Komplex Haarp/Strahlung/Chemtrails = u.a. Bewusstseinskontrolle, Gentechnik, Big Pharma usw. usf.).

Natürlich, auch das sind ausnahmslos gegen das herrschende System gerichtete „Verschwörungstheorien“, aber letztendlich verhält es sich mit ihnen nicht anders als beim hier behandelten Thema … eine zur Wahrheit erhobene Behauptung soll mit allen Mitteln und um jeden Preis geschützt werden, weil sie zur Kontrolle und Ausbeutung der Menschheit unabdingbar ist. Dieser Tatsache sollten wir langsam mal ins Auge zu sehen beginnen …

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Darum wiederhole ich es gerne noch einmal:

Diese Tatsache, dass jede gegen das willkürlich postulierte Meinungs- und Definitionsmonopol des (jeweils) herrschenden Systems formulierte Ansicht/These mit Zensur bekämpft und jenen Menschen, die nicht nur durch eine derartige Argumentation, sondern auch durch das ihr entgegengesetzte Verhalten zu Fragen inspiriert werden, unter Vorschiebung inakzeptabler Begründungen ein offener Diskurs verweigert wird, spricht meiner Ansicht nach jedenfalls nicht für die „Verteidiger jeglicher von oben verordneten Wahrheit“. Das erinnert doch arg an die Verhältnisse, die unter diktatorischen Regimes wie jenen von Hitler und Stalin (nur als bekannteste Beispiele), die von den „anständigen Demokraten“ angeblich auch als inakzeptabel gebrandmarkt und kritisiert werden, geherrscht haben.

Dazu möchte ich Ihnen gerne noch eine externe Meinung vorstellen und Sie mit freundlichem Nachdruck ermuntern, Sie sich einmal in aller Ruhe anzuhören … leider konnte ich das Video aus mir nicht ersichtlichen Gründen nicht in den Artikel einbetten – aber es geht ja auch so, nicht wahr …

Bernhard Schaub (Schweiz) mit dem Vortrag „Wem dient das Antirassismusgesetz?“ – gehalten bei der 5. AZK-Veranstaltung und bereitgestellt via Dailymotion.

*****ENDE*TEIL*1*****

Teil 2 wird – wenn nichts Unvorhersehbares dazwischenkommt – voraussichtlich kurz vor Weihnachten erscheinen und mit dem Kapitel

„Die Folgen von Versailles … Zwischenkriegsjahre – Weimarer Republik“

beginnen.

*****

[1] Babylonische Verwirrung (Komplett-PDF, 85 Seiten – inklusive Zitatensammlung und Leseempfehlungen -> ca. 2,2 MB) … http://adalbertnaumann.files.wordpress.com/2011/03/babylonische-verwirrung-komplett.pdf

[2] Babylonische Verwirrung III – Warum „Verschwörungstheorien“ die „glaubwürdigere Wahrheit“ verfügbar machen … können!?!

A: Artikel-PDF, 21 Seiten -> ca. 1 MB … http://adalbertnaumann.files.wordpress.com/2011/10/11-10-09-artikel_babylonische-verwirrung-iii.pdf

B: Komplett-PDF, 65 Seiten – inklusive umfassende Verarbeitung des Themas „Judentum“ -> ca. 1,5 MB … http://adalbertnaumann.files.wordpress.com/2011/10/11-10-09-gesamt-pdf-artikel_babylonische-verwirrung-iii.pdf

[3] „Im Namen Gottes – Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie“; Wolfgang Eggert … zu beziehen bspw. bei buch.de http://www.buch.de/buch/verlags/chronos-medien-vertrieb-gmbh-649344—2601.html … zum Online-Lesen gibt es alle drei Bände bei Scribd.com; einzusehen unter dem Link http://www.scribd.com/search?query=Wolfgang+Eggert

[4] Douglas Reed – Der Streit um Zion … kann hier komplett online gelesen und als PDF heruntergeladen werden … http://www.controversyofzion.info/Controversy_Book_German/Controversybook_de/Controversybook_de_index.htm

[5] Patrick J Buchanan – Churchill, Hitler und der unnötige Krieg … http://www.buecher.de/shop/drittes-reich/churchill-hitler-und-der-unnoetige-krieg/buchanan-patrick-j-/products_products/detail/prod_id/25355691/

[6] Da die online verfügbaren Informationen zur polnischen Geschichte zumeist sehr einseitig und unvollständig sind, empfehle ich dieses Druckwerk von den Autoren Bodo Freiherr von Richthofen und Reinhold R. Oheim „Die Polnische Legende“ (Sammelband mit 3 Büchern: zus. enthalten „Polens Traum vom Großreich“ – „Polens Marsch zum Meer“), welches Sie z.B. bei Amazon erwerben können … http://www.amazon.de/Die-polnische-Legende-Polens-Gro%C3%9Freich/dp/3887410408

[7] Artikel (gekürzt) von Zeiten-Schrift http://www.zeitenschrift.com/magazin/46-weltkrieg.ihtml

[8] Artikel „Germaniam esse delendam … 100 Jahre Krieg gegen Deutschland“ von Steffen Werner; kann bei Scribd.com http://www.scribd.com/doc/19457501/Germaniam-esse-delendam-Deutschland-muss-vernichtet-werden-Germany-must-perish online gelesen werden

[9] Videolink zu „Deutschland muss vernichtet werden“ http://gloria.tv/?media=56039

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  3. Vielen herzlichen Dank für diesen hervorragenden Artikel, in dem viele Sachverhalte komprimiert und gut verständlich zusammen gefasst wurden. Also genau die Art von Text, die für „Einsteiger“ empfohlen ist.

    Diesen Artikel werde ich weiter verbreiten.

    Antwort
    • Adalbert Naumann

      Hallo … und danke ebenfalls! Würde mich freuen, wenn er noch den einen oder anderen Interessierten mehr erreichen könnte.

      Beste Grüße
      A.N.

      Antwort
  4. „… sie wollen alles Deutsche nicht nur auf materieller Ebene vernichten, sondern – im wahrsten Sinne des Wortes – aus der Geschichte tilgen.“

    Ich weiß immer noch nicht, oder habe es vielleicht auch nur nicht mitbekommen aus den Erläuterungen hier und anderswo, oder bin einfach auch nur zu begriffsstutzig, aber WARUM sind die Deutschen bzw. alles Deutsche so sehr von Bedeutung (für wen oder was?), daß rein alles was auch nur dem Namen nach deutsch ist, total vernichtet werden soll?

    Könnte ich dazu bitte vielleicht eine möglichst konkrete und kurze Antwort bekommen?

    Denn man kann noch so viel über dieses Thema schreiben, aber wenn immer nur um den Kern dieser Angelegenheit herumgeredet wird, dann nützt alles an Reden und an sonstigen Erklärungen meines Erachtens eigentlich nichts, weil die Leute es einfach nicht verstehen können, warum alles Deutsche ausgelöscht werden soll.

    Vorab dafür schon einmal ein Dankeschön.

    Es gab mal einen ägyptischen Pharao (ich kann in Erfahrung bringen welcher es gewesen ist), den hat man damals inklusive seiner Familie, Frau und Kindern, auch versucht, oder man hat es sogar geschafft, ihn vollständig auf materieller Ebene und aus der Geschichte seines Landes zu tilgen. Sogar Mosaiken von ihm wurden entfernt, man ließ danach einfach die Stellen blank. Dieser Pharao soll sich dem Glauben an nur einen Gott, dem Schöpfer der Welt und des Universums verschrieben haben und dies soll sein Todesurteil bedeutet haben, sowie eben auch seine sonstige völlige Auslöschung aus der Geschichte. (Komisch, hat wohl trotzdem nicht so richtig funktioniert, denn es wurde doch bekannt, daß es ihn mal gab.)

    Diesen Fall kann ich noch verstehen, denn der nur an einen Gott glaubende Pharao paßte einfach nicht ins übrige damalige Konzept. Was nun aber alles Deutsche angeht und dem Versuch von dessen völliger Auslöschung, tue ich mich mit dem Verständnis doch (noch) recht schwer.

    LG

    Antwort
    • Adalbert Naumann

      Werter J.M.,

      vielen Dank für den Beitrag und die vorgebrachte Frage, die an dieser Stelle allerdings als „an die falsche Adresse gerichtet“ bezeichnet werden muss. Und zwar aus dem einfachen Grunde, dass nicht behauptet wird, dass „die Deutschen“ oder „das Deutsche“ von überragender Bedeutung wären, sondern die Feststellung, dass unverkennbare Bestrebungen existieren, das, was einmal „deutsch war“, aus der Geschichte zu tilgen, wird lediglich als Resultat einer eingehenden Analyse der uns zugänglichen Informationen über die sogenannte „Weltgeschichte“, in der dieser Hintergrund dank so mancher Berühmtheiten und ihrer Memoiren eine unbestreitbare Rolle spielt, als Meinungsäußerung zur Diskussion gestellt. – Im Vergleich mit dem angeführten Pharaonen-Beispiel ist man beim Studium dieses Teils der Geschichte allerdings keineswegs nur auf schriftliche Überlieferungen angewiesen, sondern man kann die Geschichte (respektive treffender: die nachweislich gegebenen Fakten der Vergangenheit) auch anhand der gegenwärtigen Verhältnisse nach „wahrscheinlicher Wahrheit“ und offenkundiger Propaganda (Lüge) unterscheiden … doch das muss jeder für sich tun.

      Wer meine Artikel aufmerksam liest, wird nicht umhinkommen festzustellen, dass sie sich ausnahmslos gegen jede Art von Chauvinismus, mit oder ohne zusätzlichen Rassismus, wenden. Das beinhaltet somit auch einen überzogenen Stolz oder Überlegenheitsansprüche deutscher Provenienz. Allerdings verwahre ich mich mit aller gebotenen Vehemenz gegen die Scheinheiligkeit und Verlogenheit der „Kriegsgewinnler“, die meiner Ansicht nach ohne jeden Zweifel auch die Auslöser desselben (genauer: aller Kriege und Krisen) gewesen sind. Doch es ist eine unwiderlegbare Tatsache, dass unter den Folgen dieser zurechtgebogenen Siegergeschichte keinesfalls nur „Deutsche“ zu leiden haben … sodass es für einen Wahrheit suchenden und um Aufklärung bemühten Menschen auch ganz allgemein von größtem Interesse sein sollte, alle in diesem Zusammenhang als nach wie vor als offen zu bezeichnenden Fragen im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten einer Beantwortung zuzuführen. Dass dies „Selbstdenken“ und „Eigenverantwortung“ voraussetzt, ohne die es nun einmal keine „Wahrheit“ geben kann, ist nicht nur in Bezug auf die „Weltgeschichte“ ein unverhandelbares Muss … alles Sonstige bedeutet letztendlich nichts anderes als die Meinungen (Behauptungen) anderer zu übernehmen und als die eigene auszugeben.

      Eine Beantwortung der gestellten Frage ist meiner Ansicht nach somit immer nur jedem Individuum selbst möglich – und ich denke, dass jeder, der sie mit aufrichtigem Interesse stellt, über kurz oder lang auch eine Antwort darauf erhalten wird, die seine Wissbegier zu stillen vermag.

      In diesem Sinne …

      LG retour, auch wenn die Antwort wahrscheinlich nicht den an sie gestellten Ansprüchen entsprechen wird, was jedoch in der Natur der Sache liegt.
      A. N.

      Antwort
      • Lieber A.N.

        „LG retour, auch wenn die Antwort wahrscheinlich nicht den an sie gestellten Ansprüchen entsprechen wird, was jedoch in der Natur der Sache liegt.“

        Ich nehme es so auf, daß zusammenfassend und in aller Kürze die Antwort auf meine eingangs gestellte Frage im Grunde dann so lautet: Ich weiß es auch nicht. Oder vielleicht auch: Ich meine es zu wissen, denke mir aber lieber meinen Teil für mich selbst. Weil….

        „Eine Beantwortung der gestellten Frage ist meiner Ansicht nach somit immer nur jedem Individuum selbst möglich – und ich denke, dass jeder, der sie mit aufrichtigem Interesse stellt, über kurz oder lang auch eine Antwort darauf erhalten wird, die seine Wissbegier zu stillen vermag.“

        Wir kommen also im Grunde immer an denselben Punkt, an dem es dann einfach nicht weitergeht, weil uns (vielleicht, weil wir eben nur Menschen sind und nicht alles wissen, oder weil einfach auch bis heute zu viel verloren gegangen ist) dazu die Vorausetzungen fehlen, oder weil man nicht etwas passend machen kann, was einfach nicht passend zu machen ist. Der Punkt hierbei wurde genau damit getroffen, wo steht: „….was jedoch in der Natur der Sache liegt“. Treffender konnte es eigentlich gar nicht mehr ausgedrückt werden.

        „Doch es ist eine unwiderlegbare Tatsache, dass unter den Folgen dieser zurechtgebogenen Siegergeschichte keinesfalls nur „Deutsche“ zu leiden haben … “

        Sehe ich auch so. Mag sein, das wahre Deutschtum ist in der Welt vielleicht auch mehr verstreut, als zu denken man sich wagen möchte.
        Und auch, obwohl die Deutschen öfter mal „besiegt“ worden sind, so kommt mir die große Angst der anderen vor den Deutschen bis heute öfter mal so vor, daß man uns gar nicht völlig besiegen kann, und dafür muß es einen gewichtigen Grund geben.

        Daß meine eingangs vorgebrachte Frage, so wie verlauten gelassen worden ist, „an dieser Stelle allerdings als „an die falsche Adresse gerichtet“ bezeichnet werden muss“ halte ich dann aber in Bezug auf die später getroffene Feststellung „Eine Beantwortung der gestellten Frage ist meiner Ansicht nach somit immer nur jedem Individuum selbst möglich“ für verkehrt. Denn „jedem Individuum“ schließt niemanden aus. Außer für ein bestimmtes Individuum ist es nur von dringlicher Bedeutung, was in kürzerer Vergangenheit einmal „deutsch war“, also deutsch bedeutet hat, aber wo dieses deutsch ganz zu Anfang seinen Ursprung genommen hat, wieso, warum und weshalb, dies wird, was so ein Individuum dann betrifft, wohlüberlegt ausgeklammert.

        Vielleicht komme ich selbst dem Punkt auch immer näher, an dem ich mir meine Frage zu meiner wahren und ursprünglichen Identität als Deutscher doch selbst erklären kann. Es ist zwar bisher nur eine Theorie, aber selbst eine Theorie könnte auch mal wirklich Wahrheit in sich bergen.

        In der Manhattan-Berlin-.pdf von Wolfgang Eggert, die sowieso im Ganzen schon sehr aufschlußreich und interessant ist, gibt es an einer Stelle eine interessante Fußnote, die meines Erachtens nicht überlesen werden sollte.

        So wie es mir vorkommt, ist gewollt, von wem auch immer, daß die Deutschen z.Z. ein Volk sind, welches in tiefer Finsternis sitzt und es werden große Kraftanstrengungen unternommen, damit dies auch nur ja so bleiben möge.

        Was das Letztgenannte angeht, so denke ich, sind wir beide uns aber voll und ganz einig. Es würde mich jedenfalls wundern, wenn nicht.

        In diesem Sinne, lieber A.N., komm gut mit Deinen/Deiner Lieben über die Feiertage und ins Neue Jahr 2012. Mal sehen was uns dann noch alles so als Deutsche erwartet.

        Herzliche Grüße, J.M.

      • Adalbert Naumann

        Lieber J.M.,

        obgleich ich den Ausführungen sehr weitgehend zustimme, halte ich an der „kritisierten“ Meinung fest, dass die „deutsche Frage“ ein Thema ist, das nur durch eine individuelle Betrachtung und Hinterfragung ergründet werden kann. Selbstverständlich habe ich mir im Laufe meiner Geschichtsstudien eine eigene Meinung dazu gebildet, die dann auch in eine „These“ eingeflossen ist, die ich im Großen und Ganzen in meinen Beiträgen auch zu vermitteln versuchte. Doch die Windmühlenflügel, gegen die man gerade im Zusammenhang mit diesem Thema anzukämpfen hat, entfachen noch mehr Gegenwind als bei jedem anderen „strittigen Thema“ … was ohne jeden Frage einen triftigen Grund haben muss, der durchaus in der vermuteten Richtung zu suchen sein dürfte … von wegen

        So wie es mir vorkommt, ist gewollt, von wem auch immer, daß die Deutschen z.Z. ein Volk sind, welches in tiefer Finsternis sitzt und es werden große Kraftanstrengungen unternommen, damit dies auch nur ja so bleiben möge.

        Man kann also seine These zur Diskussion stellen (was ich versucht habe), aber entscheiden, ob man sich dieser anschließen kann oder sie aus welchen Gründen auch immer ablehnen zu müssen glaubt, kann nun einmal nur der/die einzelne Leser/in. Deshalb sehe ich mich auch nicht in der Lage, die im ersten Kommentar explizit geäußerte Frage „allgemeingültig“ beantworten zu können … und darin wiederum nicht den geringsten Wiederspruch in Bezug auf meine Feststellung sehen zu müssen, dass sie nur auf individueller Basis zu beantworten sei. Denn es liegt in der Tat „in der Natur der Sache“, dass der Umgang mit der eigenen Geschichte (als individueller Vertreter des „Deutschtums“) eine reine Frage der Definition und Interpretation dessen ist, was man (im positiven wie negativen Sinne) so nennt.

        Doch hierbei handelt es sich ohne Frage um ein Problem, dass man auch unter dem Oberbegriff „Begrifflichkeiten“ ablegen kann … jeder denkt und argumentiert nach seinem Kenntnisstand und das setzt grundsätzlich voraus, dass man sich überhaupt erst einmal mit dem Thema beschäftigen muss. Aus dem bisherigen Gedankenaustausch geht meiner Ansicht nach eindeutig hervor, dass dies in Bezug auf uns beide als gegeben angesehen werden kann … und ja, ich denke absolut, dass wir hinsichtlich der Kernfragen zu sehr ähnlichen Erkenntnissen gelangt sind.

        Auch wenn ich denke, dass ich meine um dieses Thema aufgebaute These im Laufe meiner Beiträge ziemlich umfassend dargelegt habe, werde ich im kommenden Jahr eventuell noch einmal einen Beitrag verfassen, in dem ich diese kompakt zusammengefasst zur Diskussion stelle … vielleicht können wir dann auf dieser Grundlage eingehender darüber „reden“ und dann auch klarer herausarbeiten, dass wir mit unseren Ansichten sehr nah beieinander liegen.

        In diesem Sinne wünsche auch Dir und Deinen Lieben angenehme und harmonische Feiertage sowie einen sanften Übergang ins Neue Jahr … von dem zu erwarten ist, dass es die ultimative Eskalation des Wahnsinns bringen wird, in dem das „Streitthema Deutschtum“ nicht mehr als eine (wenn auch aus meiner Sicht extrem bedeutsame) Randnotiz darstellt.

        Herzliche Grüße retour
        Adalbert

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